Kleinlüder/Hainzell mit Interimslösung

Becker soll eine Entwicklung einleiten

22. Dezember 2021, 18:00 Uhr

Michael Becker ist für die Rückrunde Trainer von Kleinlüder/Hainzell. Foto: Verein

Mit Michael Becker hat A-Ligist SG Kleinlüder/Hainzell zumindest für die anstehende Rückrunde die Lücke geschlossen, die die Trennung vom bisherigen Spielertrainer Dennis Nuspahic hinterlassen hat. Die Trainersuche für die anstehende Saison läuft parallel weiter.

Der Verein wollte eine schnelle, interne Lösung und hat diese in Becker gefunden, wie Fußball-Abteilungsleiter Nico Riedel erklärt: "Er kennt die Mannschaft am besten und weiß, wo die Hebel anzusetzen sind. Michael kennt die Stärken und Schwächen der Spieler." Der Verein wolle "back to the roots" und zukünftig wieder vermehrt auf einheimische Spieler setzen. Der Verein sieht Becker für das kommende halbe Jahr in der Lage, diese Entwicklung einzuleiten.

Denn mehr als ein halbes Jahr wird die Trainerstation von Becker bei Kleinlüder/Hainzell nicht dauern. "Wir haben uns darauf geeinigt, das nur auf die Rückrunde zu beschränken. In der neuen Saison wollen wir wieder auf einen Spielertrainer setzen, da läuft derzeit die Suche", sagt Riedel. Becker kam 2015 von der Spvgg. Hosenfeld nach Kleinlüder/Hainzell, beendete in der vergangenen Saison seine aktive Laufbahn, half aber in zwei Partien in dieser Spielzeit noch aus.

Zur Winterpause befindet sich die Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle, zwölf Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Stockhausen/Blankenau. "Anfangs lief es sehr gut, dann ist aber der Schlendrian reingekommen. Wir haben geglaubt, dass es auch mit ein bisschen weniger geht", findet Riedel die Gründe. Ende November musste Nuspahic gehen, der Verein wollte für frischen Wind für die Rückrunde sorgen. Becker soll den herbeiführen - und nach Möglichkeit noch in die Top Fünf vorstoßen. "Das wäre noch so ein Ziel für die Rückrunde", betont Riedel, "aber die Jungs sollen wieder Spaß haben und schönen Fußball spielen.

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