Becker: "Wir können Erster oder Zweiter werden"
Gruppenliga Frankfurt Ost: Altwiedermuser Neuzugang ist treffsicher
Emanuel Becker (links am Ball) ist nur selten vom Gegner, wie hier im Spiel gegen den VfB Oberndorf, aufzuhalten. Foto: Steffen Turban
Hessenliga, Verbandsliga Süd und Gruppenliga Frankfurt Ost - Emanuel Becker hat in seiner fußballerischen Karriere unter anderem bei der TGM SV Jügesheim, der SG Bruchköbel, dem FSV Bischofsheim und dem FC Hochstadt schon einiges erlebt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich der Offensivspezialist vor der Saison 2017/18 keine festen Ziele gesetzt hat, was die Zahl der eigenen Tore betrifft: "Wenn man jung ist, ist man noch geiler auf Tore. Doch mittlerweile steht für mich der Erfolg der Mannschaft im Mittelpunkt. Mir ist es wichtig mit dem Team erfolgreich zu sein."
Trotzdem oder gerade deshalb ist es ihm gelungen, sich als Neuzugang bei Eintracht Altwiedermus durchzusetzen. 15 Treffer und acht Assists stehen bei 26 Partien zu Buche. Damit kam der 28-Jährige in jeder Begegnung, außer bei der 0:5-Niederlage gegen die JSK Rodgau und beim 0:0-Unentschieden in Marköbel, zum Einsatz. Sein rechter Oberschenkel sorgte außerdem dafür, dass er manche Spiele nicht über die volle Distanz gehen konnte, doch mittlerweile ist er wieder fit, wie er sagt.
Das zeigte Becker auch beim 3:2-Erfolg am Sonntag gegen die SG Rosenhöhe, wo bei er zwei Tore beisteuerte. "Wir haben eine gute Leistung abgeliefert. Die Mannschaft hat ordentlich gespielt", freut sich der Mittelfeldspieler, der nun mit der Eintracht auf Platz drei steht und punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Erlensee ist (beide 54 Punkte). Am Mittwochabend könnte es dann sogar noch einen Rang höher gehen, sollte das Nachholspiel bei Türk Gücü Hanau erfolgreich bestritten werden. "Im Fußball ist alles möglich, aber es wird nicht einfach. Doch wenn jeder von uns in jedem Spiel 110 Prozent gibt, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir Erster oder Zweiter werden können", ist sich Becker, der einen kleinen Sohn hat, sicher.
Dabei ist es für ihn wichtig, dass jeder Fehler im Spiel, egal von wem er gemacht wurde, von der Mannschaft ausgebügelt wird, um keine Niederlage zu kassieren. Gleichzeitig freut sich Becker über die Treffer, die aus dem Kollektiv heraus entstehen. "Es ist schön, wenn man den Gegner schwindelig spielen kann oder noch mal auf den Mitspieler quer legt. Auch, wenn das unsere Vereinsverantworlichen nicht gerne sehen", erklärt Becker mit einem Lachen. Der Spaß ist ihm beim Fußball spielen nämlich genauso wichtig wie die eigene Gesundheit.


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