Benedikt Kreß will sich für die Hessenliga-Mannschaft empfehlen
Gruppenliga: 18-Jähriger ist mit zehn Treffern bester Torschütze bei Flieden II
Benedikt Kreß (rechts) hat sich zu einer festen Größe beim SV Flieden II entwickelt. Foto: Ralph Kraus
Und das, obwohl Kreß eigentlich noch für die A-Junioren spielberechtigt ist. Am Anfang der Saison bedurfte es noch einiges an Eingewöhnungszeit für den Youngster: "Ich habe ein paar Spiele gebraucht, da habe ich in fünf, sechs Partien schlechte Leistungen gezeigt", geht der 18-Jährige selbstkritisch mit seiner eigenen Person um: "Mit der Zeit habe ich mich aber immer besser zurechtgefunden. Mittlerweile bin ich sehr zufrieden."
Auch Flieden II brauchte einige Zeit, um sich in diese Saison reinzukämpfen. Nach schwachem Start und nur einem Sieg aus den ersten acht Partien steht die Buchonia mittlerweile auf Rang neun. "Am Anfang habe ich mich schon gefragt, wie wir die Klasse halten wollen. Wir haben uns aber gut entwickelt", ist Kreß zufrieden. Am Wochenende in Ehrenberg (3:1-Erfolg) gab es für Flieden II die erste von sechs aufeinanderfolgenden Auswärtsbegegnungen: "Da gilt es, noch den ein oder anderen Punkt zu holen", gibt Kreß die Marschroute vor.
Dass der Schüler überhaupt noch für Flieden am Ball ist, liegt hauptsächlich an Trainer Torsten Weber. "Ich war kurz davor, den Verein zu wechseln. Ich hatte verschiedene Alternativen. Torsten hat mich dann gefragt, ob ich komplett bei den Senioren spielen will. Das war eine gute Entscheidung", erklärt der Offensiv-Allrounder. 19 von 20 möglichen absolvierten Partien und zehn Tore zeigen, dass sich Kreß in seinen jungen Jahren schon zum Leistungsträger entwickelt hat.
Das ist auch Meik Voll, Trainer der ersten Mannschaft, nicht entgangen. Kreß und der Hessenliga-Coach stehen in "regelmäßigem Austausch", ein Einsatz im Kreispokal-Viertelfinale gegen den TSV Lehnerz war geplant. "Über das Wochenende bin ich aber leider krank geworden, deswegen wurde daraus nichts. Es hat mich schon geärgert, das wäre eine tolle Chance gewesen", bedauert der 18-Jährige. In Zukunft möchte der Linksfuß nämlich öfters den Sprung in den Hessenliga-Kader schaffen: "Das ist das Ziel. Ich hoffe, dass mir das so schnell wie möglich gelingt. Ich weiß aber natürlich auch, dass ich noch nicht reif genug bin, um Stammspieler in der ersten Mannschaft zu sein."


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