Daniel: "Leichte Punktverluste tun doppelt weh"
Verbandsliga Süd: Alsbachs Stürmer über die bisherige Saison
Marcel Daniel konnte bisher noch nicht an seine Leistung aus der vergangenen Saison anknüpfen. Foto: Oliver Müller
Insgesamt 13 Tore hatte Marcel Daniel in der vergangenen Saison bis zur Winterpause für den FC Alsbach erzielt. Doch in der aktuellen Spielzeit kommt der Stürmer nicht in den Tritt, konnte bislang gerade mal zwei Treffer für die Bergsträßer erzielen. Aus diesem Grund blickt der 27-Jährige selbstkritisch auf die Leistung in der bisherigen Runde zurück: "Bisher bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich bin nicht gut in die Saison gekommen. Es gab Situationen, welche letztes Jahr sicher anders gelaufen wären. Das zog sich dann durch die gesamte Saison. So ist es eben im Fußball." Hinzu kamen "körperliche Probleme", wie Daniel erklärte und hofft, dass das "in der Rückrunde wieder anders aussieht". An seine Marke von 20 Treffer aus der abgelaufenen Saison wird er aber wohl nicht mehr heran kommen, betonte der Angreifer.
Doch nicht nur mit der eigenen Leistung ist der Offensivmann unzufrieden, generell hätte es für die Alsbacher besser laufen können. Mit 23 Punkten aus 19 Spielen steht der FCA auf dem elften Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. "Wir hatten im bisherigen Verlauf Auf und Abs. Ich denke keiner von uns Spielern ist vollkommen zufrieden. Wir hatten einige gute Partien gegen Gegner von oben, aber auch schlechte gegen Gegner aus dem unteren Drittel. Da tuen wir uns oft unnötig schwer", sagte Daniel und fügte dann noch hinzu: "Daher denke ich, dass die bisherige Saison mittelmäßig lief. Wir haben noch Luft nach oben."
Das Hauptziel ist der Klassenerhalt
Doch nicht nur die Leistungen der Huy-Elf waren ausschlaggebend für den elften Rang, auch Verletzungen und Sperren sorgten dafür, dass die Alsbacher nur eine geringe Torausbeute haben. "Wir haben offensiv nicht immer alle an Bord gehabt. Einige haben sich auch angeschlagen durch die Hinrunde geschleppt", so Daniel, der weiß, dass "eigentlich mehr Potenzial vorhanden ist". In der Rückrunde sollen zumindest die Sperren, die im Gegensatz zu den Verletzungen beeinflussbar seien, verhindert werden. "Da liegt es an uns, uns cleverer anzustellen und Sperren zu vermeiden", betonte der Stürmer.
Für das neue Jahr hofft der 27-Jährige außerdem darauf, dass alle Spieler über einen längeren Zeitraum gesund sind, damit die Mannschaft konstant ihre Leistung abrufen kann, um am Ende der Saison nicht den Gang in die Gruppenliga Darmstadt antreten zu müssen. "Wichtig wird bei der engen Tabellensituation auch sein, gegen die direkten Konkurrenten zu punkten. Leichte Punktverluste tun da doppelt weh", ist sich Daniel über den Konkurrenzkampf in der Verbandsliga Süd bewusst.
Fehler und Unaufmerksamkeiten, wie im Jahr 2017, sollen aus diesem Grund vermieden werden: "Wir haben teilweise zu leichte Gegentore bekommen, bei denen wir nicht konsequent genug waren. Aber auch kleinere Fehler wurden bei uns direkt mit Gegentoren bestraft, was nicht wirklich alltäglich ist. Das war aber die ganze Saison über so." Deshalb ist das Hauptziel der Klassenerhalt. Auf welchem Platz die Bergsträßer die Saison 2017/18 dann beenden, ist dem Stürmer aber "im Endeffekt egal".

