Das Feuer brennt noch
KOL Mitte: Schmidt auch nach siebeneinhalb Jahren noch ehrgeizig
"Zwischen dem Verein und mir passt es einfach. Unsere Philosophien sind gleich, wir ziehen alle an einem Strang", erklärt Schmidt. Was gar nicht so selbstverständlich ist. Schließlich besteht die SG Lauter aus vier Stammvereinen. Das heißt: Vier Abtelungsleiter, vier Vorsitzende und ein Trainer müssen bestmöglich immer an einem Strang ziehen. "Das muss man erst einmal unter einen Hut bekommen. Aber wir sprechen da alle dieselbe Sprache", freut sich der Übungsleiter.
So war es für Schmidt auch eine Selbstverständigkeit, noch ein weiteres Jahr ranzuhängen - insgesamt schon sein neuntes. "Ich bin immer noch ehrgeizig. Es ist unser Ziel, die Jungs weiterzuentwickeln und uns Jahr zu Jahr zu verbessern." Bedeutet konkret: "Wir wollen eine gute Kreisoberliga-Mannschaft sein. Die Spielklasse ist für uns wichtig, um für unsere Jugendspieler eine gute Perspektive zu bieten."
Aktuell ist Lauter dabei auf einem guten Weg. Nach dem sechsten Platz im Vorjahr liegt die Spielgemeinschaft ebenfalls wieder auf eben jenem Rang. "Die Situation ist aber ein bisschen trügerisch. Es ist alles eng beisammen. Wir dürfen jetzt nicht den Schlendrian aufkommen lassen, sonst rutschen wir noch in gewisse Gefilde", weiß Schmidt, der zufrieden wäre, "wenn wir am Ende unseren aktuellen Platz verteidigen könnten."
Das Auftaktprogramm hat es aber in sich. In den ersten vier Partien geht es jeweils gegen Mannschaften, die auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintert haben. "Es gibt einige Teams, die im Winter noch einmal personell nachgelegt haben. In den meisten Begegnungen wird es auf die Tagesform ankommen. Wir müssen gut aus den Startlöchern kommen", fordert der 38-Jährige.


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