Das hat Brisanz: Zweigert nach Hattendorf
Neue Note im Fall Weilmünster
Denn wenn man genau hinschaut, dann bekommt der Wechsel eine ordentliche Portion Brisanz: Zweigert sagte nämlich vor einigen Wochen im Fall Jürgen Weilmünster (wir berichteten) vor dem Sportgericht für die Hattendorfer und gegen den osthessischen Schiedsrichter aus. Hintergrund ist, dass Weilmünster nach der Begegnung des SV Hattendorf gegen Schwalmtal am 21. April angeblich von einem Hattendorfer Offiziellen geschlagen worden und sich dabei ein Schädelhirntrauma zugezogen haben soll. Ein Vergehen, das der Verein vehement abstreitet und sich hierbei auch auf den Zeugen Zweigert beruft. Denn entgegen der Schilderungen von Weilmünster, er wäre direkt nach der Partie nach Hause und anschließend ins Krankenhaus gefahren, sagte Zweigert, der nebenberuflich in einer Bar tätig ist, aus, Weilmünster am gleichen Abend noch in jener Lokalität gesehen - und das ohne Gesichtsverletzungen.
Was an jenem 21. April wirklich geschehen ist, wird sich wohl erst vor einer staatlichen Gerichtsbarkeit klären. Denn der SV Hattendorf hat bei der Staatsanwaltschaft Gießen Strafantrag gegen Weilmünster wegen „Übler Nachrede“ und „Verleumdung“ gestellt. Ein Termin für die Verhandlung ist uns aber noch nicht bekannt.
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