"Das ist nicht kreisoberligatauglich"

KOL Mitte: Schmidt und die SG Lauter sind im Abstiegskampf angekommen

12. April 2017, 16:00 Uhr

Es läuft nicht rund bei Daniel Steuernagel (rechts) und der SG Lauter. Foto: Florian Volk

Mit nur drei Punkten aus sechs Spielen hat die SG Lauter einen ziemlich mauen Start in die Restrunde der Kreisoberliga Mitte hingelegt. Zwar liegt die Spielgemeinschaft noch auf dem neunten Rang, die Lage ist dennoch äußerst bedrohlich: Nur ein Punkt beträgt der Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsplatz.

"Wir stecken mitten im Abstiegskampf. Manche haben das aber anscheinend noch nicht verstanden", so Trainer Sebastian Schmidt, der gerade mit den Leistungen am vergangenen Wochenende alles andere als einverstanden war. Zunächst setzte es eine 0:2-Niederlage bei Steinau/Steinhaus, dann eine 1:5-Packung gegen Horas. "Gegen Steinau wurden wir umso schlechter, je länger das Spiel ging. Und die Pleite gegen Horas war dann der negative Höhepunkt."

Insbesondere das derzeitige Defensivverhalten schmeckt dem Übungsleiter überhaupt nicht. "Manchmal muss der Gegner gar nicht mehr viel machen. Ich verlange gerade bei langen Bällen ein anderes Verhalten. Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten müssen sich verbessern. So ist das nicht kreisoberligatauglich", findet Schmidt deutliche Worte.

Warum es nach der Winterpause nicht so läuft wie gewünscht, kann sich der 38-Jährige selbst nicht so recht erklären: "Die Trainingsbeteiligung ist gut, wir bekommen es gerade nur nicht sonntags auf den Platz. Es ist eine gewisse Verunsicherung da, die Leichtigkeit fehlt", weiß Schmidt, der aber "nicht alles auf den Kopf schieben möchte. Das wäre zu leicht. Die Jungs sind jetzt in der Pflicht, sie müssen in den Spiegel schauen und sich hinterfragen, ob sie für die Mannschaft alles geben. Vielleicht haben sich manche auf unserem Polster ausgeruht."

Schon beim Doppelspieltag am kommenden Wochenende - zunächst geht es zu Spitzenreiter Elters/Eckweisbach/Schwarzbach, dann gegen den TSV Künzell II - soll die Spielgemeinschaft ein anderes Gesicht zeigen. "Elters ist natürlich eine Hausnummer, aber auch Künzell ist kein leichter Gegner. Wenn wir jedoch aus dem Schlamassel kommen wollen, müssen wir versuchen, in diesem Spiel zu punkten."

Autor: Steffen Kollmann

Kommentieren