„Das wäre keine sportliche Leistung“

SVS-Trainer Petr Paliatka mit ehrlichen Worten

10. Mai 2018, 12:00 Uhr

Das Spiel bei Borussia Fulda gehörte zu den besten des SVS um Spielertrainer Petr Paliatka (rechts) in dieser Saison – wurde aber auch verloren. Foto: Charlie Rolff

15 Punkte stehen beim SV Steinbach auf dem Konto, sollten in den verbleibenden drei Spielen noch sechs hinzukommen, der Klassenerhalt wäre nicht ausgeschlossen.

Vor dem Spiel am Samstag (15 Uhr) in Hadamar beschäftigt sich auch Trainer Petr Paliatka mit der Ausgangssituation und ist grundehrlich: „Vor einem Jahr haben wir mit 36 Punkten die Klasse gehalten, das haben wir auch entsprechend gefeiert. Aber ich weiß nicht, ob man sich als Trainer oder Spieler dafür feiern sollte, mit vielleicht 21 Punkten die Klasse zu halten. Das ist keine sportliche Leistung.“

Er verweist diesbezüglich auf Tatsachen, die nicht in den Händen des SVS liegen und lagen: Der Zusammenschluss der SG Barockstadt zum Beispiel, der einen Absteiger weniger mit sich bringt oder der bange Blick, ob Hessen Kassel die Liga hält. Denn die Saisonbilanz des SVS liest sich nunmal wie die eines Absteigers, wenngleich Paliatka betont, „dass wir in den vergangenen Monaten nicht schlecht gespielt, aber trotzdem eben fast immer verloren haben“. In Hadamar gelte es nun ein neuerliches Mal dem engen Kader zu trotzen und gleichzeitig die Freude am Spiel auf den Platz zu bringen. Vor Wochenfrist gelang der so lange herbeigesehnte Sieg, der für die Moral des SVS unglaublich wichtig war. Und nun darf der SV Steinbach davon träumen, Griesheim und Rot-Weiss Frankfurt noch zu überholen.

Autor: Johannes Götze

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