Frauen-Regionalpokal

Der Titel-Hattrick soll verhindert werden

Frauen-Regionalpokal: Finale zwischen Gläserzell und Lütter

25. September 2019, 06:29 Uhr

Lütter (links Jessica Martens) will Gläserzell (hier Michelle Schneider) diesmal besiegen. Archivfoto: Charlie Rolff

Wie im Vorjahr kommt es im Finale des Frauen-Regionalpokals zum Duell der beiden Hessenligisten Gläserzell und Lütter. Auf dem Sportgelände von FT Fulda will die TSG heute Abend (19 Uhr) den Titel-Hattrick des SVG verhindern.

Denn die Gläserzeller gewannen nicht nur im Vorjahr, als ein knapper 3:2-Sieg nach Verlängerung zu Buche stand, sondern auch in der Saison 2017/18, als Lütter im Halbfinale besiegt wurde und Poppenhausen beim 7:0 im Endspiel dann ein Sparringspartner war. „Wir werden gut motiviert sein und wollen Gläserzell nicht zum dritten Mal in Folge siegen sehen“, kündigt TSG-Coach Andre Kleinheinz an.

Der seit Sommer in Lütter tätige Übungsleiter hat schon ein Derby gegen den SVG miterlebt, vor zweieinhalb Wochen setzte es eine 1:2-Pleite gegen den Nachbarn. „Da war unser Auftritt in den ersten 20 Minuten blutleer“, erinnert sich Kleinheinz, der deshalb mit seiner Truppe Wiedergutmachung betreiben will. Eine große Rotation wie im Pokal nicht unüblich wird es dabei allerdings nicht geben, höchstens 13 Spielerinnen werden zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Torjägerin Karolina Burkard ist zudem noch fraglich.

Auch bei Gläserzell werden gleich drei Akteurinnen aus beruflichen Gründen ausfallen, dafür wird Trainer Felix Dorn aus der zweiten Mannschaft, die in der Gruppenliga spielt, auffüllen. „In der Liga waren wir etwas geiler auf den Sieg“, rekapituliert der Coach, der die scheinbar wiedererlange Vormachtstellung nicht so schnell wieder hergeben möchte. „Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und sind so gut aus den Startlöchern gekommen. Unsere Ansprüche wollen wir nun mit einem Pokalsieg weiter untermauern.“

Der Fokus liegt bei beiden Teams auf dem Ligabetrieb, als Hessenligist sind beide ohnehin für den Hessenpokal qualifiziert. Zum Einzug ins Regionalpokal-Finale genügte den Teams jeweils ein Sieg, nachdem das Halbfinale kampflos erreicht wurde.

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