Der überragende Saisonstart ist kein Zufall
A-Liga Fulda: Türkischer SV gewann alle sechs Partien
Der Türkische SV um seinen Toptorjäger Tayyip Akkilinc (weißes Trikot) ist richtig gut drauf. Archivfoto: Charlie Rolff
"Wir haben schon letztes Jahr darauf hingearbeitet, eine bessere zweite Saison zu spielen", sagt Kücükler, der seit 2017 das Traineramt bei den Türken inne hat. Schon in seiner ersten Spielzeit landete der TSV im oberen Tabellendrittel, zwei Gegentore im Schnitt waren für eine Top-Platzierung aber zu viel. Doch an der defensiven Stabilität hat der Türkischer SV erfolgreich gearbeitet. Der Schachzug, den gelernten Stürmer Ümit Oguz in die Innenverteidigung zu ziehen, zahlte sich aus.
"Wir stehen inzwischen hinten sattelfest, das bringt uns auch die Punkte. Vorne waren wir ja schon immer für ein Tor gut", freut sich Kücükler, dessen Truppe insgesamt eingespielter ist und so nun auch knappe Spiele - wie beim 1:0 bei der SG Praforst - für sich entscheidet. "Die Jungs setzen genau das um, was vorgeschrieben wird. Es gibt nun mal nur einen General, und auf den müssen die Spieler hören", ist der 33-Jährige zufrieden, dass seine Maßnahmen fruchten.
So ist mit dem Türkischen SV im Kampf um einen der ganz fetten Plätze zu rechnen. "Unser Ziel war es, uns zu verbessern, und das heißt für mich mindestens Rang vier. Und wir wollen ganz oben dranbleiben", sagt Kücükler, der Niesig, Margretenhaun und Marbach/Dietershan als größte Konkurrenten ansieht. "Platz eins oder zwei ist für einen Fußballer natürlich immer ein Thema."


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