Di Gregorio will Alsbach "so lange wie möglich ärgern"

Verbandsliga Süd: Tabellendritter zu Gast an der Beckerwiese

03. März 2017, 20:25 Uhr

Timo Becker (links) empfängt mit der Spvgg. 05 Oberrad am Sonntag den FC Alsbach. Rechts der Schwanheimer Bahri Eyüp. Foto: Jörg Schulz.

Für Hessenliga-Absteiger Spvgg. 05 Oberrad geht die Aufholjagd in der Verbandsliga Süd am Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Dabei kreuzt mit dem FC Alsbach der Tabellendritte auf dem Kunstrasenplatz an der Beckerwiese auf.

Spvgg. 05 Oberrad - FC Alsbach (Sonntag, 15.00 Uhr)

Nach dem 1:0-Sieg im Odenwald bei Eintracht Wald-Michelbach durch den entscheidenden Treffer von Routinier George Worcester in der 81. Spielminute sind die ersten drei Punkte im neuen Jahr eingefahren, um die "Mission Klassenerhalt" im Mai erfolgreich abzuschließen und den zweiten Abstieg in Folge zu verhindern. "Den Sieg nehmen wir gerne mit, aber ich muss auch das Ganze begutachten und da haben wir trotz der drei Punkte viele Fehler gemacht. Das können wir uns gegen Alsbach nicht erlauben", meint Spielertrainer Baldo Di Gregorio, der an der Rudi-Wünzer-Straße selbst auf dem Kunstrasen stand.

Den Gegner von der Bergstraße sieht der Ex-Profi als "Favoriten. Sie verfügen über eine starke Offensive und bringen eine hohe Qualität mit. Wir wollen das bestmögliche rausholen", kündigt der Coach der 05er an und ergänzt: "Nicht nur vorne sind sie stark, sondern auch die Defensive ist gut. Sie sind ein eingeschworener Haufen. Wir wollen Alsbach so lange wie möglich ärgern". Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Routinier und Torschütze Worcester, aber das bereitet Di Gregorio keine Sorgen: "Von der Nummer eins bis zur Nummer 22 haben alle die Qualität, um in der Verbandsliga Fußball zu spielen".

Alsbach mit keinen guten Erinnerungen an die Beckerwiese

Das war im Hinspiel, als die Alsbacher die Gäste aus dem Frankfurter Südosten noch mit dem kurz darauf geschassten Trainer Sven Zeidler deutlich mit 4:0 besiegten, noch anders. Deswegen sagt Alsbachs Pressesprecher Andreas Rothermel: "Wir gehen vorsichtig an die Sache heran. Oberrad ist jetzt durch die vielen Neuzugänge eine große Unbekannte geworden. Wir gehen erstmal abwartend ins Spiel und schauen, wie der Gegner agiert". Dabei müsse das Hinspiel "total ausgeklammert" werden. Trotz Platz drei hat am Alsbacher Hinkelstein niemand die Hessenliga im Visier.

Im Gegenteil, bei nur acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist selbst der Tabellendritte in dieser verrückten Verbandsliga Süd noch nicht sicher am Zielhafen. "Bei einer Niederlagenserie kann man da schnell abrutschen", warnt Rothermel davor, sich zurückzulehnen. Allgemein ist die Bilanz der Alsbacher im Frankfurter Stadtgebiet sehr schlecht. In Kalbach gewannen die Südhessen noch nie und auch an frühere Gastspiele in Oberrad hat Rothermel keine guten Erinnerungen: "Meines Erachtens haben wir dort auch nie gewonnen".

Autor: Pedro Acebes

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