Gruppenliga startet in heiße Phase

Die Aufstiegsrunde für viele nur noch ein Testfeld

18. März 2022, 11:38 Uhr

Dass Jan Rummel und FT Fulda nochmal an die Aufstiegstür anklopfen, bezweifelt deren Trainer Romeo Andrijasevic. Foto: Charlie Rolff

Nun geht auch die Gruppenliga in die heiße Phase der Saison. Der erste Spieltag der Auf- und Abstiegsrunde stehen an. Ins Rennen um den Aufstieg allerdings dürften nicht mehr allzu viele Vereine einsteigen – so wie zwei Gegner, die sich am Samstag gegenüberstehen.

Wer darf sich Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga ausrechnen? Da wären selbstverständlich Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach und Verfolger SG Bronnzell zu nennen. Die beiden Spitzenteams der Süd-Gruppe, SV Großenlüder und SG Schlüchtern, haben noch zwei Spiele in der Hinterhand und könnten auf zwei Punkte an den Tabellenführer herantreten. Und dann? Wird es schon überschaubar, zumal sich FT-Trainer Romeo Andrijasevic, mit seiner Mannschaft Vierter und acht Punkte hinter Eiterfeld/Leimbach, keine Chancen mehr für den Aufstieg ausrechnet.

Trotzdem verliert Andrijasevic kein schlechtes Wort über den Spielmodus: „Für uns ist der sensationell gut, weil wir seit November mit der Gruppenliga planen können. Wir können viele Dinge ausprobieren und austesten. Es wird wahrscheinlich viele offene Spiele geben, weil viele Mannschaften nicht mehr bestraft werden.“ So auch Gegner Hosenfeld, auf den FT Fulda am Samstag (17.30 Uhr) zum Auftakt trifft. Fünf Punkte nimmt der Meister der beiden letzten Jahre mit, bei derzeit 13 Punkten Rückstand wird auch für Hosenfeld die Gruppenliga die Heimat bleiben.

Der Tabellenführer der Aufstiegsrunde empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) die SG Freiensteinau. Großenlüder ist am Samstag (15.30 Uhr) in Hönebach zu Gast, die SG Schlüchtern am Sonntag zur selben Zeit bei der SG Aulatal. Die SG Bronnzell weilt noch eine Woche länger in der Vorbereitung, absolviert am Samstag ein Testspiel gegen Verbandsligist Bad Soden.

Petersberg nach Vorbereitung mit viel Mut

Fünf Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt der Rückstand für den RSV Petersberg. „Das wird schwer genug. Aber es sind auch 30 Punkte zu vergeben, deshalb ist das im Bereich des Möglichen“, sagt RSV-Trainer Jürgen Krawczyk, der dabei vom Optimalfall ausgeht. Keine Verletzten, kein Corona. Schon vor dem Auftakt in Müs am Sonntag (15.30 Uhr) ist allerdings nicht ganz klar, wer spielen kann. Mehrere Spieler haben Blessuren.

Bereits Anfang Januar startete Petersberg in die Vorbereitung. Ganz bewusst, betont Krawczyk, denn nicht alle Spieler konnten jede Trainingseinheit besuchen. Der Petersberger Trainer ist dennoch zufrieden. Mit Ausnahme des Testspiels gegen Horas (1:4) zeigte seine Mannschaft gute Leistungen in den Testspielen, bot unter anderem Hessenligist Neuhof bei der 1:2-Niederlage ordentlich Paroli. „Ich hoffe, dass wir so spielen wie gegen Neuhof. Mit hohem Einsatz, hoher Laufbereitschaft und guten spielerischen Elementen“, sagt Krawczyk. Dann könnten die ersten Punkte auf das Petersberger Konto wandern.

Ebenfalls auf Abstiegsplätzen stehen Gundhelm/Hutten (trifft auf Horas), Petersbergs Gegner Müs sowie Kerzell und die zweite Mannschaft des Hünfelder SV, die am Sonntag aufeinander treffen. Noch recht entspannt kann Oberzell/Züntersbach bei sieben Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sein. Gegner am Wochenende ist Elters/Eckweisbach/Schwarzbach.

Derweil hat es bereits die erste Corona-Absage gegeben. Das Gastspiel des TSV Künzell bei der SG Kressenbach/Ulmbach wurde abgesagt.

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