Die Kapitäne der Region - heute mit Andreas Brzoza

Von doppelten Geldstrafen und kurzen Halbzeitansprachen

23. Dezember 2014, 13:00 Uhr

Andreas Brzoza hat unseren Fragebogen ausgefüllt.

Wir möchten die Winterpause nutzen, um unseren Lesern die Kapitäne der Region vorzustellen. Wir haben einen kleinen Fragenkatalog zusammengestellt, den heute Andreas Brzoza (32) von Gruppenligist RSV Petersberg beantwortet hat.

Name: Andreas Brzoza

Spitzname in der Mannschaft: "Brotzeit"

Geburtsdatum: 23.02.1982

Im Verein seit 2005.

Bisherige Vereine sind die SpVgg Olympia Kassel und der RSV Petersberg.

Familienstand: verheiratet

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war 2010 in der Gruppenliga daheim gegen Lütter. Wir lagen zur Halbzeit 0:3 zurück, müssen dann direkt das 0:4 bekommen, gewinnen am Ende aber noch mit 4:3. Halbzeitansprache von Kalle Müller hatte genau zehn Sekunden gedauert. Ansonsten zählt natürlich noch das Aufstiegsspiel+Aufstieg 2008 zur Verbandsliga dazu, wo ich mich Wochen vorher leider schwer verletzt habe und so nicht mitspielen konnte.

Mein bester Feind am Fußballplatz ist der pöbelnde gegnerische Trainer, weil er immer wieder versucht, den Schiedsrichter zu beeinflussen.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Tobias Hammerl schon immer mal sagen: Wie hast du es bloß nur geschafft, Hessenliga zu spielen?

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft Adrian von Pazatka hin.

Ich bin zum Kapitän bestimmt worden.

Das Tor ist bei mir hängengeblieben, weil es mein schönstes (Kopfball)-Tor gewesen ist und auch noch das wichtige 1:0 (Endstand 2:0) gegen Bad Soden am vorletzten Spieltag der Verbandsliga 2009 und somit der vorzeitige Klassenerhalt.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Thomas Germann schon immer mal sagen: Thomas, ich hab es nie verstanden, warum du immer zu faul warst, einen Freistoß von der rechten Seite zu schlagen.

Auf den Trainingsplatz kommt regelmäßig keiner als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: Wer da noch mit einer Ausrede kommt, zahlt die doppelte Geldstrafe.

Das wollte ich meinem ehemaligen Trainer Werner Schlacher schon immer mal sagen: "bup, bup, bup"

Wenn ich traurig bin, dann will ich am liebsten kurz allein sein.

Mein Lieblingsverein ist Bayern München.

Dafür schalte ich abends den Fernseher ein: Sportübertragungen, Unterhaltung mit Niveau und natürlich gute neue und alte Filme.

Und deswegen mach ich ihn aus: Wenn die Idioten und Promis der Nation ihren Platz im Fernsehen bekommen.

Wenn mir jemand auf den Anus geht, dann sage ich ihm das direkt ins Gesicht.