SVN testet bei FT
Die Stammelf soll sich lange beweisen
Alexander Bär möchte seine potenzielle erste Elf etwas länger sehen als in den bisherigen Spielen. Foto: Charlie Rolff
Auf eine sonderlich große Rotation, wie zuletzt gegen den SV der Bosnier, wird Alexander Bär trotz 18 zur Verfügung stehender Spieler verzichten. „Die Stammformation wird 60 bis 70 Minuten, vielleicht länger, durchspielen“, so der Neuhofer Coach.
Das hat auch einen Grund, da mit FT Fulda nicht irgendein Gruppenligist auf den SV Neuhof trifft, sondern laut Bär der „Topfavorit auf den Aufstieg in die Verbandsliga“. Dazu hat FT bislang auch jedes seiner Spiele nach der Corona-Pause gewonnen. Bär spricht von einer Mannschaft, „die sich schon lange kennt“, weshalb die Herausforderung noch größer werde. Die Zuschauer dürfen einen „ordentlichen Fight“ zwischen beiden Teams erwarten.
Auffällig in den bisherigen Testspielen war, dass der SVN bislang immer in Rückstand geraten ist. Dies habe allerdings nichts mit Schläfrigkeit zu tun, sondern sei taktischen Problemen geschuldet gewesen, die die Gegner immer ausgenutzt hätten. Die guten Reaktionen nach den Rückständen - eine Niederlage musste Neuhof bislang nicht hinnehmen - bezieht der Coach auch auf den Klassenunterschied zu den bisherigen Gegnern und betont dabei noch einmal die enorme „Dynamik in der sehr physischen Hessenliga. Um dort verlässlich punkten zu können, müssen wir bis zum Schluss konzentriert bleiben, da es auch in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch ein extrem hohes Tempo in der Hessenliga gibt.“ / lwe

