Die Stolberg-Elf stürzt den SVN vom Thron

A-Liga Schlüchtern: SG Gundhelm/Hutten – SV Niederzell 3:1 (1:1)

13. Mai 2018, 15:50 Uhr

Niederzells Niklas Kluson (links) hat das Nachsehen gegen Gundhelm/Huttens Nino Staubach. Foto: Karl-Heinz Weinel

Mit einem verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg über den SV Niederzell hat die SG Gundhelm/Hutten das Rennen um die Meisterschaft in der A-Liga Schlüchtern noch einmal richtig spannend gemacht. Die Stolberg-Elf konnte wertvollen Boden gutmachen, ist jedoch weiterhin auf Schützenhilfe angewiesen, um am Ende einen der ersten beiden Plätze belegen zu können.

Vor 300 Zuschauern hielten sich beide Mannschaften in den ersten 45 Minuten merklich zurück. Dabei hatte es mit einer Doppelchance von Nino Staubach und Niklas Ochs, der letztlich an Gäste-Keeper Niklas Kultermann scheiterte, ganz gut angefangen. Es folgte die erste gute Aktion von Gundhelm/Huttens Torjäger Benedikt Kreß, auf der anderen Seite tauchte Dennis Madaus frei vor Gundhelm/Huttens Schlussmann Jens Scheel auf, der den Winkel jedoch gut verkürzte und parieren konnte.

Zwanzig Minuten waren gespielt, als Niederzells Sven Bernt den Ball in die Gasse spielte, Madaus ging auf und davon, ließ zwei Gegenspieler stehen und markierte mit einem Flachschuss ins untere Eck den Niederzeller Führungstreffer. Nur sechs Zeigerumdrehungen später schon der Ausgleich: Benedikt Kreß passte auf Nico Spahn, der den Ball über Gäste-Keeper Kultermann hinweg spitzelte und seine Farben mit dem Treffer zum 1:1 ins Spiel zurückbrachte.
Vor dem Halbzeitpfiff gab es noch zwei gute Möglichkeiten für den SVN: Madaus vergab nach einem schönen Förster-Zuspiel, danach war es Christian Röder der mit seinem Kopfball das Tor nur knapp verfehlte.

Im zweiten Spielabschnitt verstärkte die Elf aus Gundhelm/Hutten den Druck. Benedikt Kreß besorgte auf Zuspiel von Nino Staubach das 2:1 (53.). In der 71. Spielminute war es Lucas Link, der den Ball volley unter die Latte drosch und mit dem 3:1 die Entscheidung herbeiführte.

Vom Gast aus Niederzell war in der zweiten Halbzeit nur noch wenig zu sehen. Auch der eingewechselte Daniel Keim, nach seiner Schulterverletzung sicherlich noch nicht gänzlich auf der Höhe, wusste das Niederzeller Spiel nicht wirklich zu beleben. Nach einem Foul an Benedikt Kreß durfte sich Gundhelm/Huttens Dany Spahn sogar noch den Lapsus erlauben, den fälligen Foulelfmeter zu verschießen (Kultermann hielt).

Zu allem Überfluss kassierte SVN-Abwehrrecke Philipp Depta in den Schlussminuten die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. Schiedsrichter Volker Höpp aus Ranstadt verdiente sich ein Sonderlob und war der Partie ein ausgezeichneter Leiter.

Die Statistik:

SG Gundhelm/Hutten: Scheel; M. Heil, Drebert, Ochs, N. Link (68., Christ), Staubach, Kreß, N. Spahn, L. Link (78., Klüh), Firle, D. Spahn
SV Niederzell: Kultermann; Kluson, Röder, Lisiecki, Depta, Melchiors, Madaus, Förster (54., D. Keim), Bernt, Egner, T. Keim.
Schiedsrichter: Volker Höpp (Ranstadt). Zuschauer: 300. Tore: 0:1 Dennis Madaus (20.), 1:1 Nico Spahn (26.), 2:1 Benedikt Kreß (53.), 3:1 Lucas Link (71.). Gelb-Rote Karte: Philipp Depta (81., Niederzell). Besonderes Vorkommnis: Dany Spahn (80., Gundhelm/Hutten) scheitert mit einem Foulelfmeter am Niederzeller Torhüter Niklas Kultermann.

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