Doppelschlag war der Wendepunkt - Fotostrecke
A-Junioren-Hessenliga: Viktoria Fulda verliert 1:6
„Wir haben das die ersten 40 Minuten sehr ordentlich gemacht und standen in der Defensive kompakt. Wehen Wiesbaden kam so nur selten zu gefährlichen Torchancen“, blickte Sebastian Vollmar, Trainer des JFV, zurück. Hinzu kam eine durchaus mutige Vorstellung in der Offensive. Denn das Vorhaben, die eigene Hintermannschaft durch Angriffe zu entlasten, funktionierte in diesem Spielabschnitt über weite Strecken hervorragend. „Wir wollten uns nicht verstecken und hatten immer wieder den Mut, dass wir uns selbst am Spielgeschehen beteiligen“, lobte Vollmar, dessen Team dann unmittelbar vor dem Seitenwechsel den Knockout einstecken musste, als der Gast mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung sorgte. „Die Ausgangssituation für die zweite Halbzeit hat sich für uns binnen weniger Minuten schlagartig geändert. Wenn du gegen so eine spielstarke Mannschaft mit zwei Treffern in Rückstand liegst, dann wird es enorm schwer“, schilderte Vollmar. Und in der Tat spielte Wehen Wiesbaden seinen Stiefel nun konzentriert herunter und schraubte die Führung in der Folgezeit weiter nach oben. „Der Erfolg für Wehen Wiesbaden geht in Ordnung, wenngleich er sicherlich ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist“, gab Vollmar abschließend zu Protokoll.
Fulda: Kleemann; Wagner, Quanz, Häuser, Gemming, Ruppel, Müglich, Körner, Dücker, Keller, Hartwig, Weber, Veapi, Wese, Hanslik.
Tore: 0:1 (20.), 1:1 Lukas Gemming (31.), 1:2 (42.), 1:3 (45.), 1:4 (52.), 1:5 (74.), 1:6 (77.).

