"Dürfen uns nicht noch mehr Druck machen"

Hessenliga: Borussia Fulda will endlich wieder gewinnen

01. Oktober 2015, 12:00 Uhr

Mark Jaksch (rechts) und der SC Borussia Fulda wollen endlich wieder einen Dreier bejubeln.

Das spielfreie Wochenende tat dem SC Borussia Fulda gut: "So konnten wir mal unsere Köpfe frei bekommen", erklärt Kapitän Mark Jaksch. Nach sechs sieglosen Hessenliga-Spielen in Serie sind die Akkus für die Partie gegen Lohfelden (Freitag, 19 Uhr) nun wieder aufgeladen. "Wir gehen voll motiviert in das Spiel."

Das ist auch absolut notwendig, schließlich stellt der FSC Lohfelden aktuell gerade einen krassen Gegensatz zum Aufsteiger dar. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Nordhessen zehn Punkte und haben sich damit auf Platz fünf vorgekämpft. "Da spielen gute, gestandene Spieler mit viel Erfahrung, die uns sicherlich gut Paroli bieten wollen", meint Jaksch. "Wenn wir aber unser Spiel durchziehen, werden wir auch unsere Tore machen, dann werden wir auch gewinnen."

Ein Sieg wäre allemal hilfreich, schließlich beträgt der Vorsprung vor einem Nichtabstiegsplatz nur noch zwei Punkte. "Wir dürfen uns jetzt nicht noch mehr Druck machen, als ohnehin vorhanden ist. Wir wollen endlich wieder gewinnen, nach langer Zeit wieder mal einen Dreier einfahren", fordert der Kapitän. Zumindest daheim lief es für den SCB bislang ja nicht so schlecht. Acht der neun eingefahrenen Zähler wurden in der Johannisau geholt, nur eine Niederlage gab es in fünf Spielen. "Daheim ist man sicherlich noch etwas befreiter, weil man den Platz kennt. Grundsätzlich ist aber jedes Heimspiel wichtig, wir wollen jedes Spiel gewinnen, so auch gegen Lohfelden."

Personell sieht es bei der Borussia auch ganz gut aus. Marius Müller (Meniskus-Einriss), Benjamin Fuß sowie Christopher Krause (beide Aufbautraining) werden fehlen, Cino Schwab war unter der Woche krank, könnte morgen aber schon wieder zur Verfügung stehen. "Sonst sind wir aber gut aufgestellt", so Jaksch, der zwischenzeitlich selbst zwei Partien auf der Bank Platz nehmen musste. Äußern will sich der 26-Jährige zu seiner Startelf-Pause nicht - gegen Lohfelden wird die Nummer 13 seine Elf, wie schon im vergangenen Spiel gegen Vellmar, wahrscheinlich wieder auf den Platz führen dürfen.

Autor: Steffen Kollmann