Eichenzells zweiter Sieg in Serie
Verbandsliga Nord: 3:2 in Willingen
„Das war ein hartes Stück Arbeit, aber man hat gesehen, dass sich im Fußball vieles immer wieder ausgleicht“, nahm Eichenzells Trainer Heiko Rützel Bezug auf die 0:1-Heimniederlage gegen Willingen zum Saisonauftakt. „Damals waren wir nicht schlechter als Willigen, haben aber verloren. Diesmal waren wir nicht besser, haben aber gewonnen.“
Überragend herausgespielt war der frühe Führungstreffer: Moritz Müller hatte sich den Ball im Mittelfeld erobert, spielte im Anschluss zunächst Doppelpass und als er die Flanke präzise nach innen gebracht hatte, da musste Torjäger Lucas Maierhof nur noch den Fuß hinhalten.
Ganz stark war auch das zweite Tor nach einer guten halben Stunde. Keeper Christian Kirbus fing eine Ecke für Willingen. Es folgte ein lange, ganz genauer Abwurf auf Jonathan Müller, der beim Konter zwei Gegenspieler aussteigen ließ und schließlich selbst zum 0:2 abschloss.
„Die beiden Tore waren echt stark, aber eigentlich bis dahin auch unsere einzigen Chancen. Schade, dass wir kurz danach beim Anschluss erst die Flanke nicht verhindern konnten und zudem einen Gegenspieler am langen Pfosten stehend frei stehen gelassen haben“, haderte Rützel.
Als dann Roman Schad nach einer Ecke von Madzar per Kopf das 1:3 markierte, da schien alles gelaufen. Doch Willingen steckte nicht auf, kam durch einen umstrittenen Elfmeter noch mal heran.
Das Schema
SC Willingen: Wilke; Mütze, Keindl, Albers, Schumann (64. P. Ullbrich), Butz (84. Wissemann), Kroll, Bott, Butterweck, Heine, M. Ullbrich.
FC Eichenzell: Kirbus; G. Müller, Schad, Kratz, Schlag, Moritz Müller, Heil, Jonathan Müller (84. Benedikt Müller), Maierhof, Kriwoschein (69. Schultheis), Madzar (75. Grösch).
Schiedsrichter: Steffen Rabe (Wetter).
Zuschauer: 90.
Tore: 0:1 Lucas Maierhof (4.), 0:2 Jonathan Müller (33.), 1:2 Max Ullbrich (40.), 1:3 Roman Schad (58.), 2:3 Max Ullbrich (83., Foulelfmeter).


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