Pokalfinale

Eiterfeld/Leimbach will die Serie knacken

Kreispokal Lauterbach/Hünfeld: Eiterfeld/Leimbach stemmt sich gegen Steinbach

10. April 2019, 07:02 Uhr

Ein Derby wird vom nächsten Derby gejagt. Ging es für Eiterfeld/Leimbach und Sorin Sergiu Leucuta (rechts) am Sonntag noch gegen Rasdorf (hier mit Christoph Sondergeld), wartet heute Abend im Kreispokalfinale der SV Steinbach. Foto: Kevin Kremer

Die Liste der Sieger des Kreispokals Lauterbach/Hünfeld in den vergangenen 13 Spielzeiten ist einseitig, denn entweder siegte der SV Steinbach oder der Hünfelder SV. Die SG Eiterfeld/Leimbach will heute Abend (18.30 Uhr, Eiterfeld) diese Serie knacken.

"Irgendwie ist es ja langweilig, wenn ständig Steinbach und Hünfeld gewinnen. Ein bisschen Abwechslung wäre da ja ganz schön", flachst Eiterfelds Vorsitzender Alexander Hübbe. Das Team habe auf alle Fälle Bock auf das Endspiel, weiß allerdings um die Außenseiterrolle gegen den Verbandsligisten, der deshalb mit der Favoritenrolle klar kommen muss. "Für uns ist das ein ganz leichtes Spiel. Wirklich niemand erwartet einen Sieg", meint Hübbe, der jedoch im selben Atemzug betont, "dass wir dennoch eine gute Truppe haben und jeder weiß wie Pokalspiele laufen können."

Die Nachwehen vom Derby gegen Rasdorf sind noch zu spüren, denn Spielertrainer Alin Cotan fällt vermutlich für den Rest der Saison mit einem Kniescheibenbruch aus, zudem ist der Einsatz von Torwart Konstantin Fey fraglich, der einen inneren Bluterguss erlitt und von Ersatzkeeper Julian Hohmann vertreten werden könnte. Letztmalig standen sich Eiterfeld/Leimbach und Steinbach übrigens im Halbfinale vor fast zwei Jahren gegenüber. Mit 3:1 siegte der SVS, obwohl sogar mit einer verbesserten Reserve-Mannschaft gespielt wurde, da Steinbach noch um den Klassenverbleib in der Hessenliga kämpfte. Wenn die SG das dritte Mal nach 1981 (6:5 n.E. gegen Roßbach) und 2004 (5:3 n.V. gegen Ilbeshausen) den Pokal in den Höhe strecken möchte, muss dieses Mal wohl eher ein Verbandsligist bezwungen werden.