HSV weiter

Eiterfelds Nerven versagen am Punkt

Kreispokal Lauterbach/Hünfeld: Hünfeld zittert sich weiter, Steinbach glanzlos

17. Juli 2019, 20:30 Uhr

Hier ist Hünfelds Christoph Neidhardt (links) einen Schritt zu langsam gegen Eiterfelds André Kretschmer. Am Ende siegte der HSV dennoch denkbar knapp. Foto: Kevin Kremer

Die SG Eiterfeld/Leimbach war nur wenige Sekunden vom ganz großen Coup entfernt, doch letztendlich siegte Verbandsligist Hünfeld doch noch mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

TSV Ilbeshausen - SV Steinbach 0:3 (0:2).

Als "nicht wirklich überzeugend" stuft Petr Paliatka den 3:0-Sieg seiner Mannen ein. Insbesondere die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, ehe in Durchgang zwei das Spieltempo komplett verloren ging. "Nach der Führung zur Pause ist das Spiel irgendwie vor sich hin geplätschert", resümierte der SVS-Coach, dessen Elf jedoch ohne große Probleme den Pflichtsieg einfuhr. Schlecht sei nicht alles gewesen, doch die Unkonzentriertheiten gelte es schnellstens abzustellen, ehe es in der Hessenliga zu spät ist. Im Halbfinale geht es nun im Klassiker gegen Hünfeld.

Tore: 0:1, 0:2 Dominik Hanslik (13., 39.), 0:3 Tom Wiegand (53.).

SG Eiterfeld/Leimbach - Hünfelder SV 4:6 nach Elfmeterschießen (0:1, 2:2).

Die Beine waren für den einen oder anderen Schützen beim Gruppenligisten nach 120 Minuten dann doch zu schwer, denn erst aus elf Metern zeigte sich die Klasse des Hünfelder SV. Mit richtig viel Dusel erreichte die Weber-Elf die Verlängerung, denn Abwehrrecke Steffen Witzel markierte mit dem Schlusspfiff in der regulären Spielzeit das 2:2. Zu diesem Zeitpunkt agierten die Hausherren bereits in Unterzahl, denn Kemal Sarvan musste wegen wiederholtem Foulspiels unter die Dusche. "Taktisch war das richtig gut von uns, selbst als wir die komplette Verlängerung in Unterzahl spielen mussten. Alle haben eine riesige Moral gezeigt, weshalb wir absolut stolz auf die Partie sein können", meinte Volker Hilpert aus dem Vorstandsteam der SG, der eine bessere Hünfelder Mannschaft in Durchgang eins sah, ehe Eiterfeld/Leimbach aufdrehte.

Tore: 0:1 Florian Münkel (35., Foulelfmeter), 1:1 Kemal Sarvan (60.), 2:1 David Wollny (75.), 2:2 Steffen Witzel (90.+2).
Gelb-Rot: Kemal Sarvan (85., Eiterfeld/Leimbach).

FSG Vogelsberg - SG Dittlofrod/Körnbach 7:6 nach Elfmeterschießen (1:2, 3:3).

Im Duell der beiden Kreisoberligisten hatte Süd-Vertreter am Ende knapp die Nase vorn und siegte denkbar knapp im Elfmeterschießen gegen den Nord-Vertreter. Die Mannen vom neuen Spielertrainer Alin Cotan lagen zwar zur Pause noch in Führung, doch nach der torlosen Verlängerung zog die SG im Strafstoßschießen den kürzeren Strohhalm. Vogelsberg trifft im Halbfinale auf Rasdorf oder Schlitzerland.

Tore: 0:1 Kamil Bontal (2.), 0:2 Jonas Hofmann (6.), 1:2, 2:2, 3:2 Benjamin Szombierski (25., 50., 52.), 3:3 Alexander Minich (76.).

Autor: Tobias Konrad