Elfter Sieg in Serie am 11.11.?
KOL Mitte: FT Fulda eilt von Erfolg zu Erfolg
Nur gegen den späteren Absteiger FSG Wartenberg/Salzschlirf (1:2 am 26. März) mussten die Turner in diesem Kalenderjahr eine Niederlage hinnehmen. „Wir waren schon die beste Rückrundenmannschaft in der vergangenen Spielzeit und sind nur deswegen nicht Zweiter geworden, weil uns zwei Punkte wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen wurden. Von daher war mir schon bewusst, dass wir eine gute Runde spielen können. Dass wir aber so konstant sind, damit war nicht zu rechnen“, sagt FT-Coach Romeo Andrijasevic, der den Glauben an die eigene Stärke als größtes Plus ausgemacht und festgestellt hat: „Wir stehen in der Defensive sehr gut und bringen selbst Partien, in denen wir keine Topleistung abliefern, trotzdem nach Hause.“
Eine weitere imposante Serie: Nicht nur Borussia Fulda in der Hessenliga, auch FT Fulda in der Kreisoberliga ist in Durchgang eins kaum zu bezwingen. Wie die Borussen musste auch die Andrijasevic-Elf erst ein Gegentor vor dem Seitenwechsel hinnehmen. „Ein Elfmeter in der 45. Minute gegen Lauter, sonst haben wir keinen Treffer zugelassen“, berichtet der Taktikexperte, der im Gegensatz zum Nachbarn aus der Johannisau jedoch nicht in Halbzeit zwei einbricht.
So führt der Stadtverein die Kreisoberliga Mitte mit 15 Punkten Vorsprung an, allerdings haben die Verfolger Dipperz/Dirlos und Schlitzerland noch ein beziehungsweise zwei Spiele in der Hinterhand. „Ich sehe Schitzerland als ärgsten Verfolger, auch Hünfeld II will ich nicht abschreiben. Ihr Erfolg verwundert mich keineswegs, auch wenn ich für meine Prognose, Hünfeld II müsse man auf der Rechnung haben, im Sommer noch belächelt wurde. Dort wird sehr gute Arbeit geleistet und der Kader des Verbandsligateams wurde zu Rundenbeginn vergrößert. Davon profitiert eine zweite Mannschaft automatisch“, erklärt Andrijasevic.
Allzu sehr nach anderen Teams will der B-Lizenz-Inhaber aber nicht schauen, zumal mit Horas am Samstag ein "gefährlicher Gegner" auf den Spitzenreiter wartet. „Gegen Horas haben wir uns zuhause immer sehr schwer getan und auch der Hinspielsieg war ein hartes Stück Arbeit“, spielt Andrijasevic auf den 3:2-Erfolg an, der erst in der Nachspielzeit eingetütet wurde. „Mit Steffen Schäfer haben sie einen Trainerfuchs an der Seitenlinie, der gegen seine alten Kumpels von FT nichts herschenken wird", warnt der Coach.
Für FT könnte es derweil der elfte Sieg in Serie sein – und das ausgerechnet am 11. November. Der Rahmen stimmt also, zumal anschließend im Sportlerheim ein Kappenabend veranstaltet wird. Es wäre der passende Abschluss für ein außergewöhnliches Jahr.
Bereits am Freitagabend (19 Uhr) empfängt der SV Hofbieber den Hünfelder SV II zum Verfolgerduell. Ein echter Abstiegskracher steht derweil am Sonntag bevor, wenn die SG Ulstertal (14.30 Uhr) in Lahrbach auf den SV Rot Weiss Burghaun trifft. Parallel findet das Derby zwischen Michelsrombach/Rudolphshan und der Schlitzerland statt.

