Ergebnisse so wichtig wie Entwicklung

Verbandsligist RSV Petersberg unter Neu-Coach Krawczyk wieder im Training

08. Januar 2018, 21:00 Uhr

Jürgen Krawczyk hat sich auf der osthessischen Fußballbühne zurückgemeldet.

Einen Frühstart hat der abstiegsbedrohte Verbandsligist RSV Petersberg heute Abend hingelegt: Der neue Trainer Jürgen Krawczyk bat am Waidesgrund zum Trainingsauftakt.

Zwar fehlten Leistungsträger wie Boris Aschenbrücker, Keeper Christian Beikirch, Adrian von Pazatka oder Patrick Wingenfeld wegen Urlaubs oder aus beruflichen Gründen, dennoch hatte der seit kurzem 65-jährige Coach genug Mannen dabei, die es kennenzulernen galt. „Ich gehe wirklich total unbefangen in die Geschichte rein. Wir beginnen auch deshalb so früh, damit ich die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen möglichst schnell überblicke“, betont Krawczyk, der in der ersten Einheit einen großen Umfang fuhr – zwei Stunden wurde trainiert –, in Sachen Intensität freilich noch nicht in die Vollen ging.

Winterneuzugänge gibt es angesichts des nicht gerade ausgeprägten finanziellen Spielraums beim RSV keine, verlassen hat den Verein indes Marcel Zehner, der sich seinem Heimatverein Elters/Eckweisbach/Schwarzbach aus der Gruppenliga angeschlossen hat. Ein Abgang, der nicht unbedingt von Harmonie geprägt war, hatte Zehner laut Petersbergs Abteilungsleiter Mathias Lissek ursprünglich für die ganze Saison zugesagt. Krawczyk bedauert den Verlust Zehners, setzt aber nun auch vor allem darauf, dass Spieler wie Aschenbrücker, Julian Wehner oder Daniel Nüchter, die im Laufe der Hinrunde mehrfach verletzungsbedingt passen mussten, nun wieder voll einsetzbar sind. Noch ein wenig Zeit braucht Tim Stenger, der nach seinem Handgelenksbruch auch beim Trainingsauftakt nur laufen konnte.

Bereits in knapp sechs Wochen beginnt für den RSV die Restrunde mit dem Spiel bei CSC Kassel. Dort soll das schwere Unterfangen Klassenerhalt – 12 Punkte stehen nach 19 Spielen erst zu Buche – beginnen. „Ich möchte natürlich die Mannschaft und vor allem die jungen Spieler in ihrer Entwicklung fördern. Genauso wichtig sind aber freilich die Ergebnisse. Wir wollen die Klasse noch mit allen Mitteln halten“, stellt Jürgen Krawczyk klar, der den Schwerpunkt in der Vorbereitung bekanntermaßen auf die Kondition legen möchte. Der frühere Borussen-Trainer hat fünf Testspiele gegen Hessenligist Steinbach sowie vier ambitionierte Gruppenligsten vereinbart. „Ich möchte, dass wir gefordert werden“, erklärt der 65-Jährige.

Die Testspiele:

Sonntag 28. Januar (14 Uhr):
Elters/Eckweisbach/Schwarzbach (H)

Freitag, 2. Februar (19 Uhr):
Bronnzell (H)

Samstag, 3. Februar (14.30 Uhr):
Steinbach (H)

Freitag, 9. Februar (19.45 Uhr):
Ehrenberg (H)

Di., 13. Februar (18.30 Uhr):
Eichenzell (H)

Autor: Christian Halling

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