Gruppenliga

Erneut ein später Standard zum Derbysieg

04. Oktober 2020, 15:28 Uhr

Bartosz Stachelski erzielte den entscheidenden Treffer. Foto: Ralph Kraus

Derbys liegen der Spvgg. Hosenfeld in dieser Saison. Nach dem 2:1 gegen Großenlüder gewann die Truppe von Torsten Weber auch das Gruppenliga-Nachbarschaftsduell beim SVMüs. Der erste Sieg bei der Germania nach mehr als zehn Jahren wurde – wie schon gegen die Teutonia – erneut durch ein spätes Tor nach einem Standard eingetütet.

„Die Jungs glauben immer daran, die Spiele gewinnen zu können. Schön, dass wir über unsere Qualität so ein enges Spiel entscheiden können – und diesmal auch ein paar Minuten früher als gegen Großenlüder“, freute sich Weber. Der Hosenfelder Coach wusste aber zweifelsohne auch, dass seine Truppe das nötige Glück auf ihrer Seite hatte. Zwar dominierten die Gäste Halbzeit eins, ohne sich zwingende Chancen herauszuspielen, nach der Pause hatte Müs aber die klareren Chancen. „Da hat Christoph Grösch bewiesen, dass er vielleicht der überragende Torwart in der Gruppenliga ist“, lobte Weber. So bekam Hosenfeld acht Minuten vor Ende eine Ecke, Julian Erb fand Bartosz Stachelskis Kopf. Als Tabellenführer verabschiedet sich der Meister nun in ein spielfreies Wochenende, während viele Teams doppelt ran müssen.

Die Statistik:

SVMüs: Algac; Henkelmann, Möller, Ilgar (59. Helmer), Staffa, Jahic, Erovic, Jäpel, Claus, Salkovic, Mujezinovic.
Spvgg. Hosenfeld: Grösch; Vlk, Gesang, Mouangue Mouangue, Merker, J. Erb, Aquiteme Pitakani (70. Schneider), Stachelski, Haile Negussie (60. Velic), Wettels (90.+1 Nüchter), Gajic.
Schiedsrichter: Johannes Frohnapfel (SV Welkers).
Zuschauer: 220.
Tor: 0:1 Bartosz Stachelski (82.).

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