Erst Stolperstart, dann 7:1

Sebastian Schmidt erklärt den Saisonauftakt der SG Lauter

16. August 2016, 15:59 Uhr

Andreas Greb (links) gewann mit der SG Lauter am Wochenende 7:1. Foto: Charlie Rolff

Als Tabellensechster des Vorjahres startete Mitte-Kreisoberligist SG Lauter eher schleppend in die neue Saison. Zwei Punkte holte die Elf von Sebastian Schmidt aus den ersten drei Begegnungen. Umso überraschender der deutliche Befreiungsschlag am vergangenen Sonntag: Mit 7:1 wurde FT Fulda vom Platz gefegt.

"Wir haben über 90 Minuten konzentriert gespielt", lobte Trainer Schmidt seine Mannen, die er nun schon in der achten Saison trainiert. "In der ersten Halbzeit hätten wir noch höher führen können, da hat der Torwart von FT noch ein paar Mal gut gehalten. Nach der Pause haben wir dann aber aus unseren Chancen die Tore gemacht." Von den ersatzgeschwächten Fuldaern kam anschließend auch immer weniger Gegenwehr, während Lauter gerade im Umschaltspiel weiter ganz stark aufspielte.

So wirklich angedeutet hatte sich so ein hoher Sieg nicht, auch wenn bereits im Spiel am Freitag beim Vorjahresdritten aus Michelsrombach (2:2) eine aufsteigende Tendenz zu erkennen war. Bis zur 74. Minuten lagen die Vogelsberger 0:2 hinten, ehe Marco Hühn innerhalb von drei Minuten immerhin ein Unentschieden rettete. "Die Punkteteilung war insgesamt dem Spielverlauf entsprechend. Aber wir haben uns wie der moralische Sieger gefühlt, das hat uns schon beflügelt", so Schmidt.

Mit fünf Punkten aus vier Spielen steht die SG Lauter nun auch ordentlich da. "Wir kriegen aber noch zu viele Tore. Die Fehler, die wir machen, führen gleich zu Gegentreffern", bemängelt der 38-Jährige, der nach dem Kantersieg gegen FT Fulda sagt, dass "wir nun ganz entspannt ins Spiel gegen Müs gehen können. Hätten wir nicht gewonnen, würden wir unter Zugzwang stehen. Wir schauen, was machbar ist, wissen aber auch, dass Müs ganz andere Ambitionen hat."

Autor: Steffen Kollmann

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