Erste Bewährungsprobe für King-Elf

Hessenpokal: Soden fordert Lehnerz

02. August 2017, 07:00 Uhr

Kelvin King hat "sieben, acht" Positionen im Kopf bereits vergeben.

In der ersten Runde des Hessenpokals stehen sich heute um 19 Uhr auf der Bad Sodener Bornwiese die Kreispokalsieger aus Schlüchtern und Fulda gegenüber. Verbandsligist SGBad Soden empfängt Hessenligist TSVLehnerz.

Während die Lehnerzer bereits in die Saison gestartet sind und dabei am vergangenen Freitag nicht über ein 1:1 beim SV Steinbach hinauskamen, steht die SG Bad Soden vier Tage vor dem Verbandsligaauftaktspiel beim RSV Petersberg vor der ersten großen Bewährungsprobe der neuen Saison.

Diverse Test- und Kreispokalspiele hat freilich auch die neuformierte SG mit ihrem neuen Trainer Kelvin King absolviert, die Aufgabe gegen den Hessenligisten ist jedoch von ungleich größerem Kaliber. „Da es ein Pflichtspiel ist, lässt sich diese Partie nicht behandeln wie ein letzter Test, aber der Fokus liegt selbstverständlich auf dem Spiel am Samstag. Und realistisch betrachtet sind die Chancen auf ein Weiterkommen auch nicht allzu hoch“, sagt Kelvin King.

Der Sodener Trainer geht ohne personelle Sorgen in das Lehnerz-Spiel. Eine Wunschformation hat sich noch nicht vollends herauskristallisiert. „Im Prinzip sind acht Positionen vergeben, auf zwei, drei anderen will ich noch einmal etwas testen und werde daher, sofern es der Spielverlauf zulässt, auch in der zweiten Halbzeit noch einmal gezielte Wechsel vornehmen“, verrät King.

„Selbstbewusst auftreten“ wolle man, „das aber aus einer gewissen Sicherheit heraus“, gibt der Trainer die Marschroute vor. In welcher Grundaufstellung dies geschehen soll, behält King noch für sich: „Eine Fünferkette kann gegen so einen Gegner erforderlich werden, vielleicht läuft es aber auch auf ein 4-2-3-1 heraus.“ Klar ist in jedem Falle. „Es wird nur eine Sturmspitze geben.“ Das dürfte Daniele Fiorentino von Hessenligameister Hessen Dreieich sein.

Das volle Leistungsvermögen habe die weitgehend neu zusammengestellte Mannschaft noch nicht erreichen können, räumt King ein: „Da sind wir noch lange nicht bei 100 Prozent, eher so bei 70. Körperlich vielleicht bei 80, spielerisch und taktisch sind wir aber noch nicht ganz soweit.“ / oi

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