Erster Showdown in der Verbandsliga Süd
Verbandsliga Süd: Viele Fragezeichen
Fehlheims Führungsspieler wie Thomas Emig (links) sollen Verantwortung übernehmen. Foto: Patrick Scheiber
FC Kalbach - SG Bruchköbel (Sonntag, 15 Uhr)
Nach den drei eminent wichtigen Punkten im Abstiegskampf, die im Gastspiel bei Absteiger Germania Großkrotzenburg mit einem hart erarbeiteten 3:0-Sieg eingefahren wurden, gab es für den FC Kalbach wenig zu feiern. "Das war ein Pflichtsieg", sagt Kalbachs Co-Trainer Carmine Iannone rückblickend. Wohlwissend, dass ohne diesen Dreier das Verbandsliga Süd-Buch am Hopfenbrunnen wohl schon zugeklappt werden könnte. Eine Fortsetzung der Negativserie hätte nicht nur Trainer Salvatore Cirrincione im Regen stehen gelassen, das wäre sinnbildlich für die Kalbacher Krise gewesen. Doch es kam alles anders: Durch die Tore von Florian Kister, Christopher Stein und Kadir Fil sendeten die Kalbacher im verrückten Abstiegskampf der Verbandsliga Süd ein Lebenszeichen. Wie wichtig der Erfolg war, zeigt ein Blick aufs Tableau: Zwei Spieltage vor Rundenschluss steht der FCK mit 39 Zählern auf dem zwölften Platz punktgleich mit Bensheim, hat aber den direkten Vergleich gegen den Klub von der Bergstraße gewonnen. "Das Positive ist, dass wir es jetzt wieder selbst in der eigenen Hand haben. Aber in dieser verrückten Liga können wir uns auf niemanden verlassen, deswegen müssen wir unsere Aufgaben selbst erledigen", mahnt Iannone. Die Grundlage zum Klassenerhalt scheint gelegt, aber im Heimspiel gegen Bruchköbel und am letzten Spieltag bei Aufstiegsanwärter Bad Vilbel sollten mindestens vier Punkte her, und wer gibt den Nordfrankfurtern die Garantie, dass 43 Zähler auch wirklich zum Klassenerhalt reichen werden?
"Diese ganze Rechnerei hat doch nichts gebracht, wir sind gut vorbereitet und wollen unser Heimspiel gewinnen. Wir müssen einfach hoffen, dass es gut geht", sagt ein Carmine Iannone zwischen Hoffen und Bangen. Um vom Regen nicht in die Traufe zu kommen, muss Kalbach gegen Bruchköbel gewinnen. Bei diesem Vorhaben fällt Abwehrspieler Philipp Groda aus. Gut möglich, dass Luca Jerome Labonte aus der in der Kreisoberliga spielenden Reserve zu seinem zweiten Verbandsliga-Einsatz kommt, nachdem sein Debüt in Großkrotzenburg mehr als gelungen war. Die SG Bruchköbel ist mit 44 Punkten noch nicht durch, bei einem Punktgewinn sollte aber für den Main-Kinzig-Klub als Tabellenneunten keine Abstiegsgefahr mehr entstehen. An Gastspiele im Frankfurter Norden hat Bruchköbels Medienvertreter Michael Kwasniok keineswegs gute Erinnerungen: "Das war immer unangenehm. Meistens haben wir dort nur die Hacken gesehen. Schon im Hinspiel war Kalbach bis in die Haarspitzen motiviert und hat uns den Schneid abgekauft. Genauso erwarten wir auch diesmal ein enges und giftiges Spiel". Ein Endspiel am letzten Spieltag gegen den noch tiefer im Abstiegssog steckenden VfR Fehlheim, das "würden wir gerne vermeiden wollen. Deshalb hoffe ich auf einen Punkt in Kalbach", sagt Kwasniok.
FC Bensheim - FC Alsbach (Sonntag, 15 Uhr)
Den letzten Auswärtssieg bei den Bensheimern durften die Alsbacher in der Saison 2010/11 beim 3:0-Erfolg bejubeln. Der FCA will nun dafür sorgen, dass diese Serie reißt und auch Wiedergutmachung für das Hinspiel leisten. Das verloren die Bergsträßer nämlich mit 0:3 und kassierten dabei die dritte Niederlage in Folge. "Das ist natürlich ein Ansporn und die Vorfreude ist da, denn jeder will schließlich das Derby gewinnen", erklärt Alsbachs Pressesprecher. Andreas Rothermel erwartet dabei einen offensiven Gegner für den es noch um wichtige Punkt im Abstiegskampf geht. "Es wird eine schwere Aufgabe, weil Bensheim mehr unter Zugzwang ist, wir sind in der Position, dass wir erst einmal abwarten können." Bei zwei verbleibenden Spielen sind die Alsbacher nämlich rechnerisch fast durch. Aktuell beträgt der Abstand auf die Kalbacher, die einen Abstiegsplatz belegen, sechs Punkte. Da der direkte Vergleich ausgeglichen ist, würde das Torverhältnis entscheiden, das bei dem FCA deutlich besser aussieht. Das Trainerteam um Sascha Huy muss beim Derby derweil auf Manuel Metzger (gesperrt) und Florian Frölich (verletzt) verzichten.
Auch in Bensheim steigt die Vorfreude auf das Derby, doch dort beschäftigt sich die Mannschaft nicht mit den Statistiken. "Die Mannschaften mit ihren Spielern von damals lassen sich schlecht mit der heutigen vergleichen, deswegen schaue ich nicht auf die Statistik. Außerdem kann jede Serie mal reißen, auch wenn wir das natürlich verhindern wollen", äußert sich Bensheims Spielertrainer, der mit seiner Mannschaft einen Sieg holen will. Für Elton da Costa wird es das letzte Heimspiel bei den Bensheimern sein, bevor er nach der Saison aufhört. Es könnte also ein emotionales Spiel werden, in dem es für den FC auch noch um den Klassenerhalt geht. Mit 39 Punkten liegen die Bensheimer zwar vor den Abstiegsplätzen, sind aber punktgleich mit dem FC Kalbach. "Die Mannschaft, die den Sieg mehr will und weniger Fehler macht, wird das Spiel für sich entscheiden", so da Costa, der keine leichte Aufgabe erwartet. Trotzdem ist der Spielertrainer optimistisch, auch weil sich seine Mannschaft in den vergangenen Partien Torchancen erarbeiten konnte: "Wir müssen nur ein Tor mehr machen, als der Gegner, aber ich bin mir sicher, dass wir die bestmögliche Leistung abliefern." Ob Elton da Costa zum Abschied selbst spielen kann ist derweil noch fraglich, weil er muskuläre Probleme im Oberschenkel hat. Außerdem ist Philipp Pfeifer (Knieprobleme) fraglich, Willy Eifler hingegen ist wieder einsatzbereit.
VfR Fehlheim - Großkrotzenburg (Sonntag, 15 Uhr)
Ausgerechnet nach dem überraschenden 2:0-Sieg beim damaligen Tabellenführer Neu-Isenburg setzte beim VfR Fehlheim mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen ein negativer Lauf ein. Vom Timing hätte das für den Aufsteiger Richtung Saisonfinale nicht schlimmer kommen können: "Eigentlich hätten wir mit breiter Brust nach Wald-Michelbach fahren müssen. Das haben wir aber nicht getan. Bei uns ist der Leistungsgrad zwischen zwei Spielen sehr groß", beschreibt Fehlheims Sportlicher Leiter Björn Babutzka die Situation. Wenn nicht jetzt gegen den Tabellenletzten Großkrotzenburg drei Punkte geholt werden, wann dann, schließlich beträgt der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ebenfalls drei Zähler und am letzten Spieltag in Bruchköbel ist für die SG der Klassenerhalt eventuell auch noch nicht in trockenen Tüchern: "Am Sonntag kann schon alles vorbei sein. Aber daran denken wir auf keinen Fall. Trotzdem ist Großkrotzenburg eine harte Nuss, die wir knacken müssen", so Babutzka.
Den ausschlaggebenden Punkt sieht der Sportliche Leiter in der Tatsache, dass "wir gegen den Abstieg spielen, aber keinen Abstiegskampf zeigen. Gerade unsere Führungsspieler übernehmen nicht die Verantwortung, wie wir uns das vorstellen. Das haben wir in intensiven Einzelgesprächen unter der Woche aufgearbeitet. Wir haben allerdings auch eine junge Mannschaft, so dass der Abstiegsdruck schon auch was Neues ist." Bei einer Tordifferenz von 27:99 ist es im letzten Pflichtspiel für Großkrotzenburg höchstwahrscheinlich, dass die Gegentor-Bilanz in den dreistelligen Bereich läuft. Der Vorteil für den Tabellenletzten bestand schon lange darin, sich ausgiebig der Planung für die Gruppenliga zu widmen, weil der Abstieg schon seit vielen Wochen feststeht. Mit der Verabschiedung eigener Spieler vor dem letzten Heimspiel gegen den FC Kalbach und der Bekanntgabe der Neuverpflichtungen ist die Kaderplanung für die kommende Saison nun auch schon abgeschlossen.
TS Ober-Roden - Hanauer SC 1960 (Sonntag, 17 Uhr)
"Wir freuen uns natürlich auf das letzte Heimspiel in dieser Saison und wollen mit einem positivem Erlebnis vor dem heimischen Publikum abschließen", sagt Ober-Rodens Trainer vor der Begegnung. Daniel Nister erwartet einen spielstarken Gegner, dessen Spieler gegen jede Mannschaft ist der Liga bestehen kann, so der TSO Coach, der mit seiner Mannschaft eine Serie fortsetzen möchte. Seit drei Partien (ein Sieg, zwei Unentschieden) sind die Ober-Rodener ungeschlagen und das soll nun auch so bleiben, immerhin brauchen sie noch Punkte für den Klassenerhalt. Hoffnungen, dass dabei am Ende drei Punkte heraus kommen, macht das Hinspiel, das die TSO mit einem 3:1-Sieg für sich entscheiden konnte. Dennis Profumo und Thomas Barowski fallen im Rückspiel nun aus, weil sie gesperrt fehlen. Cengiz Veisoglu hingegen ist fraglich.
Vor eben jenem Veisoglu warnt Hanaus Sportlicher Leiter und schätzt die Torgefährlichkeit sowie das hohe Tempo des Gegners. Okan Sari bekam das hohe Tempo in der Verbandsliga Süd am vergangenen Samstag in Bad Vilbel zu spüren. Da die Hanauer personell geschwächt waren, wurde Sari eingewechselt und durfte seine ersten Minuten in der Verbandsliga Süd absolvieren. "Sie haben Bad Vilbel Paroli geboten und sind trotzdem gut genug aufgestellt", will sich Daniel Nister nicht von der Personalnot beirren lassen. Hanaus Sportlicher Leiter hofft, dass einige Spieler bis Sonntag wieder fit sind, damit er nicht wieder selbst zum Einsatz kommt. "Ich hoffe, dass die Jungs rechtzeitig fit und erholt sind, aber wir werden nichts riskieren", so Sari, der davon ausgeht, dass die Mannschaft in den verbleibenden Spielen noch einmal alles geben wird, um die Saison mit einem guten Abschluss zu Ende zu bringen und die Runde unter den ersten Fünf abzuschließen. Beim Auswärtsspiel sind Kazuki Takahashi, Strahinja Pajic und Semih Aydilek krankheitsbedingt fraglich, werden wohl aber ausfallen. Max Grammel und Serhat Yildiz hingegen stehen nach ihrer Erkrankung wieder zur Verfügung.
SV Geinsheim - Bad Vilbel (Sonntag, 15 Uhr)
Das hätte wohl keiner für so richtig möglich gehalten: Mit neun Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage ist der FV Bad Vilbel die beste Mannschaft der Verbandsliga Süd in diesem Kalenderjahr. Durch die Erfolgsserie haben die Brunnenstädter den Zweikampf an der Spitze zwischen Ginsheim und Neu-Isenburg zu einem Dreikampf light gemacht. Denn selbst die Meisterschaft ist für die Mustafic-Elf zwar noch möglich, bei vier Punkten Rückstand auf Ginsheim allerdings höchst unwahrscheinlich. Folglich rückt die Aufstiegsrunde ins Visier, von der Bad Vilbels Coach Amir Mustafic allerdings noch nichts wissen will: "Erst einmal schauen wir auf Geinsheim. Die sind nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand widerspiegelt, weil sie über die Saison mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatten."
Für die Vilbeler heißt es jetzt, die Nerven zu behalten. Der SV steht neben Großkrotzenburg zwar als zweiter Absteiger fest - darin könnte aber auch eine Gefahr lauern: "Wir schauen mit Respekt auf Geinsheim, dann sehen wir weiter. Ich glaube nicht, dass Ginsheim und Neu-Isenburg gleichzeitig viele Punkte liegen lassen, aber am letzten Spieltag gegen Kalbach erwarte ich ein richtiges Finale", so Bad Vilbels Übungsleiter. An der Verletzungsfront - abgesehen von Unwegbarkeiten im heutigen Abschlusstraining - gibt es keine Klagen: "Ich bin voll und ganz zufrieden. Alle sind fit und gesund. Wir können es angehen", freut sich Mustafic.
Usinger TSG - Spvgg. Neu-Isenburg (Sonntag, 15 Uhr)
In dieser Partie geht es für beide Teams noch um etwas. Während die Gastgeber mit einem Sieg den Klassenerhalt festmachen können, braucht auch Neu-Isenburg die drei Punkte, um im Rennen um die Meisterschaft an Ginsheim dran zu bleiben und zumindest Platz zwei gegen den FV Bad Vilbel abzusichern. "Wir wollen definitiv einen Heimsieg einfahren, um den Klassenerhalt zu sichern", so Usingens Spielertrainer Marcel Kopp, der das "Optimum" aus dieser Begegnung mitnehmen will. "Wir wissen aber natürlich um die Stärke von Neu-Isenburg." Den Gegner erwartet er "wütend, weil sie die fast sicher geglaubte Meisterschaft noch einmal spannend gemacht haben."
Personell sieht es laut Kopp "ganz gut aus." Zwar wird der Langzeitverletzte Thorben Selzer ebenso fehlen, wie Stammkeeper Jan Erik Dreikausen, der sich im letzten Spiel gegen Ober-Roden verletzt hat. Dazu ist Nicolai Dörnte beruflich verhindert. "Dennoch brauchen wir uns vor Neu-Isenburg nicht zu verstecken", so der Coach.
TSV Vatanspor Bad Homburg - Spvgg. Oberrad (Sonntag, 15 Uhr)
Obwohl es in der Partie nicht mehr wirklich um viel geht, "wollen wir das Spiel natürlich gewinnen", so Vatanspors Hüseyin Güven, der ein "torreiches Spiel erwartet, da auch Oberrad offensiv gut aufgestellt ist. Ich erwarte ein lockeres, schönes Spiel." Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle ist sich Güven "sicher, dass wir die drei Punkte zu Hause behalten."
Als letztes Ziel in dieser Spielzeit möchte der Sportliche Leiter und Trainer in Personalunion die "50 Punkte noch erreichen. Das wäre schön." Der Gegner aus Oberrad ist seit dem vergangenen Spieltag abgestiegen, hat seine Planungen aber schon längst auf die Gruppenliga fokussiert.
VFB Ginsheim - Eintracht Wald-Michelbach (Sonntag, 15 Uhr)
Es ist angerichtet am Mainspitzdreieck. Mit einem Sieg gegen Eintracht Wald-Michelbach kann der VfB Ginsheim den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Hessenliga sichern. Sollte zeitgleich die Spvgg. 03 Neu-Isenburg bei der Usinger TSG Punkte lassen, wäre für die Ginsheimer bei einem Heimsieg gegen die Odenwälder sogar der direkte Aufstieg in das hessische Fußball-Oberhaus perfekt. "Wir können diese Konstellation nur zu 50 Prozent beinflussen. Zu 100 Prozent können wir aber dafür sorgen, dass wir am Sonntag sicher Zweiter sind. Wir haben in der Verbandsliga immer den Anspruch, unsere Spiele gewinnen zu wollen. Schon die Teilnahme an der Aufstiegsrunde wäre für den VfB Ginsheim der größte Erfolg der Vereinsgeschichte", verdeutlicht VfB-Trainer Artur Lemm die Bedeutung der Partie am Sonntag. Letztmals gab es von 1996 - 1998 mit dem SV 07 Raunheim einen Vertreter aus dem Kreis Groß-Gerau in der Oberliga Hessen, seitdem war der Groß-Gerauer Raum auf diesem Niveau ein weißer Fleck auf der Fußball-Landkarte. Dass es schon am Sonntag einen Grund zum Feiern geben könnte, möchte der Chefcoach nicht bezweifeln. "Wir haben aber nichts geplant und wenn es denn so kommt, wird spontan gefeiert", so Lemm. Dazu sei der Gegner unabhängig von seiner Tabellenplatzierung "mit seinem ehrgeizigen Trainer Sebastian Haag in einem sportlichen Wettkampf. Dazu spielt die Komponente Jan Gebhardt noch eine Rolle, der aus persönlichem Interesse gegen uns treffen will", erklärt Lemm. Der Wald-Michelbacher Torjäger Jan Gebhardt wechselt nach der Saison in den Sportpark Neu-Isenburg und würde seine Torjägerqualitäten am liebsten hessenweit darbieten wollen.
In der Hinrunde konnten die Ginsheimer an der Rudi-Wünzer-Straße einen 3:1-Sieg einfahren. Auch im Rückspiel will der Tabellenführer die Stärken der Gäste erfolgreich unterbinden. "Sie haben schnelle Spieler und sind offensivstark. Sie spielen auf Konter und verfügen über ein gutes Umschaltspiel. Wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und die richtige Motivation und Konzentration an den Tag legen, haben wir gute Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen", so die Einschätzung von Artur Lemm, der im Umfeld schon die Euphorie spürt: "Das kann einen positiven Leistungswillen entfachen, es darf dadurch aber kein negativer Druck entstehen. Die Leistung darf nicht blockiert werden". Rund 300 Zuschauer wünscht sich Lemm schon, um "unsere Leistung im gesamten Kreis zu würdigen. Wir sind ein gallisches Dorf, das nun an das Tor zur Hessenliga klopft. Da wären wir von den Möglichkeiten her so etwas wie das Darmstadt 98 der Hessenliga". Für Eintracht Wald-Michelbach geht es nach der vollzogenen sportlichen Rettung zwar um nichts mehr, in Ginsheim soll es aber keine Geschenke geben. Trainer Sebastian Haag möchte den "positiven Schwung mitnehmen. Wir verfolgen defensiv und offensiv einen klaren Plan. Ginsheim will aufsteigen, von daher ist der VfB gefragt". Dass der VfB Ginsheim vor dem Hessenliga-Aufstieg steht oder zumindest vor der Teilnahme an der Aufstiegsrunde, findet bei Haag große Anerkennung: "Das ist eine gut funktionierende Einheit mit einer guten Struktur. Sie stehen zu Recht vorne".
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