Fabian Pfeifer sichert Schwanheim einen Punkt im Derby
Verbandsliga Mitte: Drei Bianco-Treffer bringen Zeilsheim zurück in die Erfolgsspur
Oberliederbachs Keeper Marco Kapias konnte den Ausgleich kurz vor Schluss nicht verhindern. Foto: Jörg Schulz
FV Biebrich - TSG Wörsdorf 2:1 (2:1)
Der FV Biebrich fuhr gegen Kellerkind Wörsdorf bereits den zweiten Dreier im neuen Jahr ein. „Es war schwer, die haben tief gestanden und nicht viel zugelassen“, befand FV-Trainer Nazir Saridogan nach dem Abpfiff. Biebrich ging nach nur zehn Minuten durch Orkun Zer, der nach schönem Konter und Maßflanke von Athanasios Nakos per Kopfball abschloss, in Führung. Die TSG zeigte sich zwar zunächst unbeeindruckt und egalisierte dank eines Distanztreffers von Florian Butterweck postwendend, doch abermals Zer bescherte seinen Farben noch vor dem Pausentee den erneuten Vorteil: Nach einem Freistoß in der 32. Minute war der Goalgetter mit dem Kopf zur Stelle.
Auch in den zweiten 45 Minuten ergaben sich aus heimischer Sicht zahlreiche Torchancen, etwa durch Zer oder Cedric Siewe Nana, am Ende blieb es allerdings beim 2:1.
Schiedsrichter: Joel Maurice Jung (Winnweiler).
Zuschauer: 110.
Tore: 1:0 Orkun Zer (10.), 1:1 Florian Butterweck (17.), 2:1 Orkun Zer (32.).
SV Zeilsheim - TuS Dietkirchen 3:0 (2:0)
Nach der bitteren Niederlage gegen Primus Waldgirmes in der Vorwoche, kehrte Zeilsheim am Sonntag zurück in die Erfolgsspur. „Der Sieg war letztendlich nie in Gefahr“, so SV-Trainer Sascha Amstätter. Dabei gestaltete sich die erste Hälfte noch recht arm an nennenswerten Chancen, wobei Dietkirchen den Zeilsheimern durchaus das Leben schwer machte und es häufig mit langen Bällen probierte. Leonardo Bianco war es, der den Hausherren mit zwei starken Szenen die 2:0-Führung zum Pausenpfiff bescherte.
Nach dem Seitenwechsel nahm die SV-Offensive deutlich an Fahrt auf, erneut Bianco markierte in der 73. Minute, nach Pass von Ahmet Gök seinen nicht ganz lupenreinen Hattrick. Zwar kam der SVZ auch noch zu weiteren guten Möglichkeiten, weitere Treffer fielen indes nicht. „In der zweiten Hälfte waren wir als Mannschaft einfach präsenter. Wir haben kein Tor kassiert, haben uns gut rein gesteigert und fahren nächste Woche nach Eddersheim“, so Amstätter.
Schiedsrichter: Maximilian Rother (Griesheim).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Leonardo Bianco (33., 42., 73.).
Germania Schwanheim – SG Oberliederbach 3:3 (1:2)
„Das war ein sehr schlechtes Spiel, wir haben uns sehr schlecht konzentriert. Es war vielleicht sogar die schlechteste Saisonleistung“, ärgerte sich Germania-Trainer Thomas Pelayo, dem der Auftritt seines Teams zu behäbig und zu zurückhaltend erschien, nach Spielende. SGO-Übungsleiter Asad Ahmad, resümierte hingegen: „Es war noch einmal eine Steigerung. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und waren bis zur 70. Minute präsent. Umso länger das Spiel aber ging, desto mehr Oberwasser hatte der Gegner.“
Marvin Strenger eröffnete das Derby mit der 1:0-Führung für Oberliederbach. Nach einer schönen Doppelpassaktion im gegnerischen Sechzehner glich Cem Bagdu allerdings zugunsten der Heimmannschaft aus. Die SGO blieb jedoch am Drücker, in der 36. Minute brachte Steffen Janke das Ahmad-Team nach einem Eckball erneut in Front.
Nach dem Seitenwechsel gelang Oberliederbach sogar das 3:1, erneut durch Janke, die Vorentscheidung war damit aber noch nicht gefallen. Nach einem ansehnlichen Spielzug verkürzte abermals Bagdu, der in den rechten Winkel einschoss, auf 2:3, ehe Fabian Pfeifer mit dem Schlusspfiff einen direkten Freistoß aus 20 Metern zum 3:3-Endstand erfolgreich abschloss.
„Für die Moral ist es natürlich okay, wenn du in der Nachspielzeit das 3:3 machst. Aber wir haben es dem Gegner, der heute nicht in der besten Verfassung war, zu einfach gemacht“, meinte Pelayo nachträglich. Ahmad, der Dennis Blum und Sebastian Hirschle in der zweiten Hälfte verletzungsbedingt auswechseln musste, bedauerte den Spielausgang: „Wir hätten es gerne über die Zeit geschaukelt, dann aber wieder ein Tor in der Nachspielzeit kassiert. Das tut weh. Insgesamt war es für die Zuschauer aber ein schönes Spiel.“
Schiedsrichter: Christopher Haase (Pinneberg).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Marvin Strenger (10.), 1:1 Cem Bagdu (24.), 1:2 und 1:3 Steffen Janke (36., 66.), 2:3 Cem Bagdu (80.), 3:3 Fabian Pfeifer (90.).
FC Eddersheim – SC Waldgirmes 3:4 (1:2)
„Unterm Strich war es einfach ein verdienter Sieg für Waldgirmes. Das ist schon Qualität“, gab Erich Rodler, Sportlicher Leiter beim FC Eddersheim, nach der 3:4-Heimniederlage gegen den Tabellenführer zu. Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen nach nur zwei Minuten durch Ivan Rebic in Führung. Waldgirmes ließ den Rückstand jedoch nicht lange auf sich sitzen: Volkan Öztürk via direktem Freistoß aus 20 Meter sowie Lucas Hartmann drehten das Spiel postwendend. Ansonsten gestaltete sich die erste Hälfte zwar intensiv, bot insgesamt aber wenig Zwingendes.
Nach dem Pausentee war es SC-Akteur Tolga Duran, der in der 56. zum wegweisenden 3:1 netzte, ehe erneut Hartmann für die Vorentscheidung sorgte. Zwar wachten die Gastgeber im Anschluss noch einmal auf, verkürzten durch Turgay Akbulut und Husejn Mevkic auf 3:4 und hatten in der Schlussphase sogar noch das 4:4 auf dem Fuß – am Ende brachte Waldgirmes den Sieg jedoch gekonnt über die Zeit.
Schiedsrichter: Johannes Helmut Baumann (Darmstadt).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Ivan Rebic (2.), 1:1 Volkan Öztürk (12.), 1:2 Lucas Hartmann (20.), 1:3 Tolga Duran (56.), 1;4 Lucas Hartmann (64.), 2:4 Turgay Akbulut (80.), Husejn Mevkic (93.).
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DJK Flörsheim – VfB 1900 Gießen 2:1 (2:1)
„Es war das erwartet enge Spiel“, so DJK-Trainer Hans Richter nach dem wichtigen Sieg gegen zuletzt aufstrebende Gießener. Flörsheim erwischte einen vielversprechenden Start und kam rasch zu zwei hochkarätigen Chancen durch Florian Neumann. Der erste Treffer der Partie war jedoch den Lahnstädtern vorbehalten: Nach einem Fehlpass landete das Spielgerät bei VfB-Neuzugang Lucas Duarte Marin, der aus 18 Metern zum 1:0 aus Sicht der Gäste einlochte.
Nach der Halbzeitpause blieb die Heimmannschaft am Drücker und kam in der 69. Minute zum Ausgleich: Marcel Friedrich vollstreckte aus etwa 19 Metern via Seitfallzieher. Nur neun Minuten später war dann Velibor Velemir zur Stelle, um das Richter-Team per Kopf die Führung zu bescheren. Diese brachten die Flörsheimer trotz einer hektischen Schlussphase über die Zeit. „Im Großen und Ganzen war es eine richtige Aktion in die richtige Richtung und ein verdienter Sieg. Aber Gießen hat das auch schon gut gemacht“, sagte Richter.
Schiedsrichter: Volker Höpp (Dauernheim).
Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Lucas Duarte Marin (32.), 1:1 Marcel Friedrich (69.), 2:1 Velibor Velemir (78.).
(CN).

