Frauen-Hessenliga: Gläserzells Hoffnungen ruhen auf "Mega-Talent"

Derby gegen Rückers zum Auftakt

27. August 2015, 21:00 Uhr

Sabrina Koll (schwarzes Trikot) will mit Gläserzell wieder oben mitspielen. Foto: Charlie Rolff

Neue Saison, alte Ausgangslage: Mit dem Derby gegen die SG Rückers beginnt für die Fußballerinnen des SV Gläserzell am Sonntag (16 Uhr) die neue Runde. Der Hessenmeister, der auf den Aufstieg verzichtet hat, musste im Sommer mehrere Abgänge verkraften, sieht sich aber gut gerüstet – unter anderem dank eines vielversprechenden Nachwuchstalents.

Während Julia Weber und Claudia Kress in der neuen Runde aus beruflichen Gründen kürzertreten wollen, hat Gläserzell vor dem gleichen Hintergrund auch Toptorjägerin Jacqueline Schubert an Regionalligist Jahn Calden verloren. „Das ist für uns natürlich ein großer Verlust“, bedauert Offensivspielerin Sabrina Koll, die ihre Hoffnungen jedoch ebenso wie Trainer Stephan Fröhlich auf ein Talent aus den eigenen Reihen setzt: „Alina Stöhr ist ein Mega-Talent. Sie hat in jedem Testspiel getroffen und hat das Potenzial, Jacky zu ersetzen.“

Neu hinzugekommen sind auch Daria Wypart, Lena Krömmelbein (eigene Juniorinnen) und Nicole Huck (Bad Salzungen), sodass Koll vor dem Saisonstart guter Dinge ist: „Ich denke, dass wir die Verluste auffangen können. Unser Ziel ist es, auch in diesem Jahr wieder oben mitzuspielen. Ob es für ganz oben reichen wird, das wird man sehen“, so die 23-Jährige, schließlich ist die dritte Mannschaft des 1. FFC Frankfurt aus der Regionalliga abgestiegen, und auch die SG Rückers hat bereits Titelambitionen angemeldet.

Das Heimspiel am ersten Spieltag kommt Gläserzell da gerade recht, schließlich soll nicht nur der Titel als „Osthessens Nummer eins“ verteidigt werden, sondern auch die Auftaktniederlage aus der Vorsaison gegen Rückers vergessen gemacht werden: „Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen und haben da auch richtig Lust drauf“, kündigt Koll an. Weiterhin verzichten muss der SVG auf Maren Kress (Fußverletzung) und Valerie Roth (Kreuzbandriss).

Autor: Viktoria Goldbach

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