3:0-Sieg
Freiensteinau sichert sich die Finalteilnahme
Kreispokal Schlüchtern: Starker Dominik Papsch
Noch nach dem 2:0-Sieg vom Karsamstag bei der SG Stockhausen/Blankenau soll Heiko Breitenberger ob der mäßigen Leistung seiner Schützlinge laut Auskunft einiger Fans „stinksauer“ gewesen sein. Zu derlei Gemütsregungen hatte der Coach nun zwei Tage später keinen Anlass. Seine Mannschaft schien von der ersten Minute an zu wissen, worauf es im Pokal-Halbfinale ankommt: Die SGF ging konzentriert zur Sache, steigerte sich deutlich und besiegte immerhin einen Gegner, der in der Restrunde in der Liga bis dato noch ungeschlagen war.
Bei der SG Freiensteinau wird in zunehmenden Maß Dominik Papsch zu einer zentralen Figur. Papsch kurbelt das Spiel an, tritt Freistöße und erzielt Tore wie beim 1:0 am Ostersamstag bei der SG Stockhausen/Blankenau. Ob Papsch auch nach 24 Pokalminuten zur Führung für seine SGF traf, darüber stritt man sich unter den Anhängern. Sein Freistoß infolge eines Handspiels landete womöglich, ohne dass dieser von dem als Torschützen verkündeten Sebastian Sill berührt wurde, im Kasten.
Jedenfalls war dieser Treffer die Ouvertüre zu weiteren Großchancen für die SG Freiensteinau. Gundhelm/Huttens Torhüter Timo Sostmeier, Sohn des legendären Berichterstatters von Pferdeevents Carsten Sostmeier, stand dabei wiederholt im Mittelpunkt. Zwar verriet er auch bei hohen Bällen so manche Unsicherheiten, die allesamt ohne Folgen blieben, seine Reflexe aber nahmen fast schon sensationellen Charakter an. So hielt Sostmeier binnen drei Minuten bei Paraden gegen Julian Hausmann, Jannik Beikirch, Niklas Schenk und abermals Julian Hausmann seine Elf vor dem Seitenwechsel im Spiel.
Chancenlos war der Gundhem/Huttener Torwart beim Treffer zum 0:2. Nico Schöniger bereitete über die linke Außenbahn sehenswert vor, für Jannik Seipel war es in der Mitte kein allzu großes Problem, die präzise Eingabe Schönigers über die Linie zu drücken. Schließlich machte der eingewechselte Roland Lotz mit seinem Treffer zum 3:0 den Deckel drauf. Gundhelm/Hutten kam erst in den Schlussminuten zu Möglichkeiten, fand aber seinen Meister in Torhüter Julian Sill. Das höchst faire Spiel hatte in Steffen Krah vom SV Herolz einen souveränen Leiter, der keine einzige Gelbe Karte zücken musste.
Die Statistik:
SG Freiensteinau: J. Sill; Meinhart (46. R. Lotz), S. Sill, S. Krieg, Höbeler – Schenk, Schöniger, Seipel (61. Stramm), Papsch – Hausmann (77. A. Lotz), J. Beikirch.
SG Gundhelm/Hutten: Sostmeier; Fieres, Liebert, Ochs, D. Spahn – N. Spahn, Stolberg (46. Henkel), N. Link (67. Klüh), Happ, L. Link – Staubach (71. Stolberg).
Schiedsrichter: Steffen Krah (SV Herolz).
Zuschauer: 210.
Tore: 1:0 Sebastian Sill (24.), 2:0 Jannik Seipel (56.), 3:0 Roland Lotz (76.). / osl


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können