Fuldas Kroaten sind die Wegbereiter - Fotos
Hessenliga: Ungefährdeter Sieg gegen Viktoria Kelsterbach
Matija Poredski (rechts) bejubelt das 2:0 gemeinsam mit dem zweifachen Vorbereiter Dennis Müller. Foto: Charlie Rolff
Türöffner waren zwei Treffer der Fuldaer Kroaten. Exakt 20 Minuten waren gespielt, als Dennis Müller einen Freistoß flach in den Gefahrenbereich brachte. Vedran Jerkovic, der Nikola Milankovic aufgrund von Brendels Systemumstellung auf ein 3-5-2-System auf die Bank verdrängte, verlängerte die Kugel mit dem Fuß zur 1:0-Führung. Zwölf Minuten später traf Landsmann Matija Poredski nach einem tollen langen Ball von Markus Gröger, der diesmal wieder den zentralen Part in der Dreierkette einnahm.
Gerade das 1:0 lag nicht gerade in der Luft, nachdem Fulda nur schleppend in die Partie gekommen war. Immer wieder schlichen sich Ungenauigkeiten ins Angriffsspiel der Hausherren ein, den ersten Schuss aufs Tor feuerte Daniel Kornagel erst nach 18 Minuten ab. "In dieser Phase hätten wir mutiger auftreten müssen. Ich war generell ein bisschen enttäuscht von meiner Mannschaft, wir waren zu ängstlich", kritisierte Viktoria-Trainer Ralf Host. Von Kelsterbach kam nämlich fast gar nichts, der Vorsprung der Borussen hätte zur Pause schon höher ausfallen können. So wurde Poredski im letzten Moment geblockt (43.), Gröger zielte im Anschluss an Standardsituationen zweimal knapp vorbei.
Nach der Pause war der SCB bemüht, das Ergebnis schnell auf 3:0 zu stellen, zu oft fehlte allerdings die letzte Entschlossenheit in den Aktionen. Die beste Gelegenheit hatte erneut Poredski, dessen Kopfball nach toller Flanke von Kapitän Benjamin Fuß aber zu zentral geriet. Kelsterbach wurde nur einmal richtig gefährlich, Alexander Scholz stellte Tobias Wolf, der wie zuvor angekündigt für Kenan Mujezinovic die Chance zwischen den Pfosten bekam, aber vor keine allzu großen Probleme (64.).
Ansonsten spielte sich das Geschehen ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab. Torhüter Nemanja Saula war der beste Kelsterbacher und kratzte nicht nur die Ecke von Felix Beck aus dem Winkel (67.), sondern war auch kurz darauf gegen den freistehenden Bahssou zur Stelle. Machtlos war der Schlussmann nach 80 Minuten, als Müller eine Ecke perfekt an den zweiten Pfosten servierte und Joker Mark Jaksch zum Schlusspunkt nur noch einnicken musste. "Über weite Strecken des Spiels haben wir sicherlich noch Luft nach oben gehabt, gerade im Spiel nach vorne", meinte SCB-Übungsleiter Brendel, der es sich insbesondere gewünscht hätte, die Partie schon früher zu entscheiden. "Mit dem Ergebnis bin ich aber natürlich zufrieden."
Die Statistik:
Fulda: Wolf; Fuß, Gröger, Beck - Alles (65. Jaksch), Jerkovic (77. Milankovic) - D. Müller, Pomnitz, Kornagel (73. Lembach) - Bahssou, Poredski.
Kelsterbach: Saula; Drake, Koustar, Fischer, Eichfelder - Imsameh (85. Tschakert), Topcu - Hasenstab, May (27. Krause), Antinac (75. Thomasberger) - Scholz.
Schiedsrichter: Alessandro Scotece (Mörfelden-Walldorf). Zuschauer: 650. Tore: 1:0 Vedran Jerkovic (20.), 2:0 Matija Poredski (32.), 3:0 Mark Jaksch (80.).


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