Rohde behält die Nerven
Angeführt von Schiedsrichter Klaus Montag liefen die Teams von Germania Fulda und FT Fulda zum Stadtderby im Bitburger-Kreispokal ein. © Ralph Kraus
Im Halbfinale hat FT nun ein Heimspiel gegen Gruppenligist FSV Thalau. Das zweite Vorschlussrundenspiel bestreiten die Verbandsligisten FC Eichenzell und SG Bronnzell.
Nach 45 Minuten hatte der A-Ligist noch mit 2:0 geführt. Verdient, denn FT enttäuschte und Germania machte seine Sache richtig gut. Bei beiden Toren sah die FT-Defensive jedoch alt aus. Zur Pause scheint es einen Einlauf für die FT-Mannschaft gegeben zu haben, denn nun war der Favorit deutlich verbessert. Der Ausgleich gelang nach einer Ecke, als Seifert einen Abpraller abstaubte. Im Elfmeterschießen hatten die „Turner“ vor gut 200 Besuchern die besseren Nerven.
Für Zeljko Karamatic war die Partie ein wichtiger Gradmesser: „Für uns war dieses Spiel ein top Test. Es hat zwar der ein oder andere gefehlt, aber das ist in der aktuellen Phase der Vorbereitung normal“, so der Trainer der Germanen. Karamatic freut sich, „dass sich die Trainingsbeteiligung im Vergleich zum Sommer enorm verbessert hat. Das liegt auch viel an den neuen Spielern, die einen Großteil der anderen mitziehen. Wenn du 18 Mann in der A-Liga im Training hast, dann macht das als Trainer schon Spaß.“
Und die Ziele für die Restrunde sind bei sechs Punkten Rückstand auf den TV Neuhof und Platz zwei klar ausgegeben. „Wir haben den Relegationsplatz schon noch im Blick und auch die Qualität dazu, diesen Platz noch zu erreichen. Vieles hängt aber von einem guten Start ab und da hat unser erster Gegner Kerzell/Löschenrord II mit dem 5:0 vom Freitag schon ordentlich vorgelegt“, warnt Karamatic. Pech für ihn und sein Team, dass sich Enis Alemdar verletzte und nun auszufallen droht.
Bei FT Fulda ist die KOL-Saison weitgehend gelaufen. Nach ganz oben geht nichts mehr, Gefahr nach unten besteht auch nicht. „Wir stehen im Niemandsland, aber wenn wir in der Restrunde irgendwo zwischen drei und sechs mitschwimmen können, dann bin ich nach dem Umbruch im Sommer mit dem ersten Jahr zufrieden. Was die Vorbereitung angeht lief die so, wie es bei einem Kreisoberligisten nunmal läuft. Der ein oder andere fällt dir aus, aber insgesamt war das schon absolut in Ordnung. Wir haben ja auch noch 14 Tage Zeit“. Erst am 17. März startet FT Fulda mit dem Auswärtsspiel in Sickels in die zweite Saisonhälfte.
Statistik Germania Fulda: Teufel; Hoffmann, Marek (53. Horn), Nivokazi, Imeri, Mondo Mouengi, Sharif, Alemdar (56. Brovina), Haxhiu, Xhaferi, Karadavut (75. Kusturic). FT 1848 Fulda: Soczak; Seifert, Schäfer, V. Müller, Garaev, Rohde, Hess (46. Hohmann), Kvaca, Grozav, Hesselbein (29. Zafirov), Ristic (46. Isaac). Schiedsrichter: Klaus Montag (SV Dietershan). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Vershim Nivokazi (36.), 2:0 Mevlan Xhaferi (41.), 2:1 Petr Kvaca (51.), 2:2 Carsten Seifert (82.). Zehn-Minuten-Zeitstrafe: Kirles Isaac (FT Fulda, 88.). Elfmeterschießen: 1:0 Romain Paolo Mondo Mouenghi, Paul Hohmann trifft nur die Latte, Mevlan Xhaferi scheitert an Kazim Sobczak, 1:1 Vincent Müller, 2:1 Shpend Brovina, Kirles Isaac schießt über das Tor, Vershim Nivokazi scheitert an Kazim Sobczak, 2:2 Petr Kvaca, Mo Sharif schießt neben das Tor, 2:3 Julian Rohde.


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