Germania Fulda holt vier Neue für Minimalchance
Nachdem Germania Fulda zunächst die Meisterschaft an Borussia Fulda verlor und schließlich, nachdem Trainer Timo Peikert den Verein nach der 1:3-Niederlage im Stadtderby verlassen musste , auch in der Relegation scheiterte, folgte ein Umbruch beim Traditionsverein. Einige Stammspieler gingen, viele kamen neu dazu, ebenso wie Trainer Zeljko Karamatic. Zufrieden ist der 51-Jährige mit der Hinrunde und Tabellenplatz fünf nicht, doch zumindest wahrten die Germanen nach unruhigen Zeiten eine Minimalchance und sind in der Verlosung um die Aufstiegsplätze.
Minimalchance Aufstieg: Germania Fulda holt Neuzugänge
Im Winter bemühten sich die Verantwortlichen daher, den Kader zu verstärken. Mit Mohamed Sharif (Spvgg. Bimbach), Hysen Haxhiu (Borussia Fulda), Mevlan Xhaferi (FV Horas) und Branimir Kusturic (Borussia Fulda) stießen vier Spieler neu zum A-Ligisten. „Die Jungs haben die Qualität, um uns sofort weiterzuhelfen“, sagt Karamatic, der sich nun eine höhere Trainingsbeteiligung erhofft, um auch ernsthaft um die vorderen Plätze zu konkurrieren: „Die Qualität ist da. Jetzt liegt es an uns, auch wenn die Chance minimal ist. Auch in der A-Liga ist es wichtig, eine gute Fitness zu haben.“
Zuletzt gab es in der Vorbereitung einen 2:1-Sieg gegen Rhön-Klassisten FC Bad Brückenau/Römershag, in der Woche zuvor allerdings eine 2:11-Niederlage gegen Borussia Fulda, die mit Romeo Banica (zuletzt Eichenzell) ebenfalls noch einen Spieler verpflichtete. „Das Spiel war schnell abgehakt und wurde auch nicht groß analysiert, da wir keinen Torhüter hatten. Aber natürlich hat das ein bisschen schlechte Laune verursacht“, sagte Karamatic, der aufgrund der Neuzugänge aber mit einem guten Gefühl auf die restlichen zwölf Ligaspiele und das Pokal-Viertelfinale gegen FT Fulda blickt.
Da der Testspielgegner abgesagt hat, sucht Germania Fulda für Sonntag (15 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz am Domgymnasium noch einen Gegner.


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