„Gewinnen, gewinnen, gewinnen“

11. März 2024, 06:40 Uhr

Seit September musste Marius Grösch verletzt passen. In Koblenz feierte er zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag das lang ersehnte Comeback. © Mark Dieler

Die lange Leidenszeit hat eine Ende. Marius Grösch ist zurück auf dem Rasen und hat beim Auswärtsspiel der SG Barockstadt in Koblenz sein Comeback gefeiert.

„Interviewe die, die heute für den Sieg gesorgt haben “, entgegnete Grösch noch ehe das Gespräch überhaupt begann. Ein Satz, der unterstreicht, dass sich der Innenverteidiger selbst nicht allzu wichtig nimmt und vielmehr die Mannschaftskollegen in den Vordergrund schob. Nicht verhehlen tat er allerdings, dass das Gefühl, wieder ein Teil des Kaders zu sein, dem Gemüt gut bekommt. „Bei einem Spiel dabei zu sein und nicht nur privat mit dem Auto nachzureisen, fühlt sich schlicht viel schöner an. Dabei war es nebensächlich, ob ich Minuten bekomme oder nicht“, sagte Grösch, der in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Vornehmlich, um die langen Bälle der TuS zu klären, weshalb er den Vorzug vor Keanu Banh und dessen Regionalligadebüt bekam.

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Vielleicht war es zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag auch ein nachträgliches Geschenk von Trainer Sedat Gören, wenngleich Grösch erkannte, „dass es nur aufgrund des personellen Engpasses überhaupt dazu kam.“ Lediglich am ersten Spieltag agierte der Co-Kapitän über die volle Spielzeit, seit Mitte September war er komplett raus.

Ob die Partie in Koblenz aufgrund der langen Unterzahl und des defensiv ausgerichteten Gegners als Probe für die Mannschaft zu sehen sind? „Vielleicht eher als nächste Bewährung. Es spricht für uns, dass wir uns nach dem Gegentor wieder gefangen haben und gegen einen Kontrahenten, der im Block sehr eng stand, die nötigen Elemente hatten. Die Krux war, Ruhe zu bewahren und dennoch Tempo in die Aktionen zu bekommen. Es war sicher nicht zu spüren, dass wir mit einem Mann weniger agiert haben“, resümierte Grösch.

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Zustimmung erhielt er von Barockstadt -Coach Gören. Und obwohl in Sachen Aufstieg aufgrund der Nicht-Beantragung der Lizenz keine Aussichten herrschen, hat das Team Lust auf mehr. „Wir haben ein internes Ziel, wollen weiterhin das Maximum rausholen und stabil bleiben“, meinte Gören, der sich nicht sicher war, ob das Thema Abstieg noch immer eine große Rolle spielt. Da von fünf Absteigern auszugehen ist, beträgt der Abstand trotz des Erreichens der 40-Punkte-Marke nur zehn Punkte. Görens Worte auf etwaige Rechenspielchen: „Gewinnen, gewinnen, gewinnen.“