Gören lobt: „Sind wie eine Profimannschaft aufgetreten“

11. Dezember 2023, 06:50 Uhr

Aaron Frey (Zweiter von links) und die SG Barockstadt müssen trotz des Erfolgs beim FC Homburg (hier Fabian Eisele) weiter den Blick nach unten richten. © FC 08 Homburg

Der letzte reguläre Regionalliga-Südwest-Spieltag des Jahres ist gespielt, nur das Nachholspiel gegen Freiberg (Mittwoch, 19 Uhr) steht für die SG Barockstadt noch an. Die Fuldaer dürfen zufrieden mit ihrer Bilanz sein – sich aber bloß nicht sicher fühlen. 

Im Vorjahr hatten 30 Punkte zum Klassenerhalt gereicht, Barockstadt erlebte mit am Ende 40 Zählern eine komplett sorgenfreie Saison. Diese magische Marke dürfte in dieser Saison aber nicht reichen. Da Freiburg II ziemlich sicher aus der Dritten Liga in die Regionalliga Südwest absteigt und Waldhof Mannheim ebenfalls stark gefährdet ist, drohen der Regionalliga fünf Absteiger. Und sowohl der Viertletzte Aalen als auch der Fünftletzte Kassel stehen nach dem Sieg des KSV im direkten Duell bei 26 Punkten .

Gören lobt: „Sind wie eine Profimannschaft aufgetreten“

Dank des gestrigen Siegs hat die SGB das Konto auf 33 geschraubt, steht weiter auf Tabellenplatz sechs – und muss trotzdem den Blick zunächst nach unten richten. „Ich dachte, dass wir nach dem Sieg mal einen Sprung gemacht haben. Aber es ist immer noch verdammt eng“, wusste Toptorjäger Marius Köhl, der wie sein Trainer Sedat Gören mit der Maximalanzahl von fünf Absteigern rechnet. „Deshalb werden vielleicht selbst 42 Punkte nicht reichen. Wir werden noch einige sammeln müssen“, warnte der SGB-Coach.

Kaum auszudenken, wohin der Blick gegangen wäre, wenn die Fuldaer auswärts immer so aufgetreten wären wie in Homburg. „Wir haben davor viermal in Folge nicht gepunktet. Sonst wären wir da oben dran“, betonte Gören. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Freiberg (Mittwoch, 19 Uhr) könnte Barockstadt vorbei am Gegner und Stuttgart II auf den vierten Platz springen, dann dürften zur Winterpause wohl neue Ziele formuliert werden. Welche Entwicklung seine Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten hingelegt hat, verdeutlichte jedenfalls Görens Analyse zum Sieg beim Spitzenreiter: „Die Jungs sind hier wie eine Profimannschaft aufgetreten.“