Großenlüder gegen Haimbach nach 84 Minuten abgebrochen
Thomas Reith sauer
„Ich habe in meiner langen Tätigkeit schon viel miterlebt, aber man lernt ja immer noch dazu: Der Schiedsrichter hat behauptet, dass er den Ball nicht mehr gesehen hat. Das ist ein Witz“, schimpfte Großenlüders Trainer Thomas Reith, der nachlegte: „Noch eine Viertelstunde nach dem Abbruch konnte man von Tor zu Tor sehen. Diese fünf, sechs Minuten hätten wir locker noch regulär über die Zeit bekommen.“
Glasklar überlegen war Großenlüder schon vor der Pause, obwohl es bis dahin nur 1:0 stand. „Da müssen wir aber schon drei Tore gemacht haben. Meine Mannschaft hat richtig gut gespielt und überhaupt nichts anbrennen lassen. Umso bitterer ist es jetzt, das so eine Partie abgebrochen wurde. Ich verstehe die Welt beim besten Willen nicht mehr.“
Reith ist gespannt, wie die Wertung der Partie ausfallen wird. „Mal sehen, ob wir die letzten fünf Minuten noch irgendwann mal nachholen sollen: Wenn Haimbach aber nur ein kleines bisschen sportlich reagiert, dann verzichten sie auf jede Art von Wiederholung oder Neuansetzung. Dieses Spiel war entschieden.“
Sicher, dass Haimbach auf eventuelle Möglichkeiten verzichten wird, ist sich Reith aber nicht: „Deren Trainer ist nach dem Abbruch vom Feld gespurtet wie im ganzen Spiel davor nicht. Bloß weg, bevor es sich der Schiedsrichter womöglich doch nochmal anders überlegt. Ich kann mich nur wiederholen: Man lernt nie aus.“
Schiedsrichter: Alexander Kessler (FSG Wettenberg). Zuschauer: 300. Tore: 1:0 Sascha Hasenauer (35.), 2:0 Fabian Lehmann (55.), 3:0 Fabian Lehmann (68.), 4:0 Andre Pfeffer (79.), 4:1 Enrico Hilgenberg (81.). kr


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können