Großes Verletzungspech lähmt Petersberg

Verbandsliga: Viele Baustellen beim RSV

23. April 2017, 17:00 Uhr

Boris Aschenbrücker (links) konnte gegen Eschwege nicht mitwirken. Foto: Charlie Rolff

Aufgrund zahlreicher kurzfristiger Ausfälle hat Verbandsligist RSV Petersberg in Eschwege nichts Zählbares mitnehmen können. Letztlich unterlag die Elf von Trainer Rolf Gollin trotz Führung mit 1:4 (1:2).

Mit zwei Siegen im Rücken wollten die Petersberger in Eschwege eigentlich für die Überraschung sorgen, doch in den vergangenen Tagen folgte schließlich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. So fehlten Trainer Rolf Gollin in Eschwege mit Boris Aschenbrücker (Bänderverletzung im Knie, MRT-Untersuchung steht noch aus), Julian Wehner (Muskelfaserriss) und Patrick Wingenfeld (beruflich) gleich drei Leistungsträger in Gänze und auch Kubilay Kücükler konnte nur dank eines morgendlichen Arztbesuches zumindest eine halbe Stunde mitwirken.

"Es ist einfach sauschade, dass wir nach zwei guten Spielen nicht den Schwung mitnehmen konnten, denn dann wäre auch gegen Eschwege etwas drin gewesen. Es ist einfach sehr unglücklich gelaufen, aber man muss fast schon froh sein, dass uns das jetzt nicht eine Woche später gegen Bosporus Kassel passiert", so Gollin, der sich trotz der schwierigen personellen Situation über die Art und Weise ärgerte, wie sein Team die ersten beiden Gegentore kassierte.

Denn eigentlich war Petersberg gut in die Partie gestartet und lag bereits nach fünf Minuten in Front, als Dadah Gadea Baringo eine Flanke unglücklich ins eigene Netz verlängerte. "Dieses Positivgefühl haben wir uns aber leider schnell selbst genommen", haderte Gollin, denn nach zwölf Minuten stimmte die Absprache zwischen Alexander Kilian und Adrian von Pazatka auf der rechten Seite nicht, was Alexander Bazzone zum Ausgleich nutzte.

Auch das 2:1 bereitete der RSV selbst vor: Ein Zuspiel von Keeper Christian Beikirch brachte Andreas Brzoza derart in Bedrängnis, dass dieser den Ball verlor und David Dreyer kurz vor der Pause für die Führung der Gastgeber sorgte.

Im zweiten Abschnitt hätte der RSV dann bei Kücüklers Lattentreffer noch einmal auf 2:3 herankommen können, doch letztlich feierten die Gastgeber einen verdienten Sieg.

Die Statistik:

Eschwege: Hennemuth; Gogol, Gadea, Baringo (64. Schwindt), Montag, Huhn, Bazzone (81. Stachelski), Kaufmann (88. Hanna), Dreyer, Sabate, Minne.
Petersberg: Beikirch; Brzoza, Elm (64. Mötzung), Kilian, Zehner, Lindiger (74. Bleuel), von Pazatka, Stupp (59. Kücükler), Nüchter, M. Aschenbrücker, Vogt.

Schiedsrichter: Philipp Metzger (Wolfhagen)
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Dadah Gadea Baringo (5., Eigentor), 1:1 Alexander Bazzone (12.), 2:1 David Dreyer (43.), 3:1 David Costa Sabate (60.), 4:1 Jan Kaufmann (86.).

Autor: Viktoria Goldbach

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