Gruppenliga: Gajic und das Meisterschaftsverbot

Großenlüder will den Klassenerhalt eintüten

20. Mai 2016, 07:00 Uhr

Bejubelt der RSV Petersberg am Wochenende die Gruppenliga-Meisterschaft? Foto: Charlie Rolff

Der SV Teutonia Großenlüder steht in der Gruppenliga vor einem richtungsweisenden Wochenende und kann den Klassenerhalt am Wochenende perfekt machen - oder noch einmal in den Abstiegsstrudel hineinrutschen. Während die Mannschaft von Trainer Thomas Reith am Freitag es mit der SG Johannbeserg zu tun bekommt. kommt es am Sonntag zum Showdown gegen den SV Buchonia Flieden II. Außerdem kann der RSV Petersberg mit einem Sieg in Rothemann die Meisterschaft perfekt machen.

SG Johannesberg - SV Großenlüder (Freitag, 19 Uhr), SV Großenlüder - SV Flieden II (Sonntag, 15 Uhr)

"Für uns ist das Abstiegskampf pur", sagt Teutonen-Coach Thomas Reith, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft vergangene Woche in Petersberg (0:4) nicht zufrieden war. "Weil Petersberg gerade in der ersten Halbzeit viel mehr investiert hat. Das muss in Johannesberg unbedingt besser werden. Wenn wir die Fehlerquote dort gering halten, dann ist etwas drin", glaubt Reith. Beim Aufsteiger soll möglichst der erste von drei Matchbällen verwandelt werden, ehe am Sonntag der direkte Konkurrent Buchonia Flieden II im Lüdertalstadion gastiert. "Damit beschäftigen wir uns gar nicht. Unser voller Fokus liegt auf dem Spiel in Johannesberg, dort wollen wir den Klassenerhalt eintüten", verdeutlicht Reith. Verzichten muss Großenlüder allerdings auf Abwehrchef Sascha Hasenauer, der an einer Zerrung laboriert.

TSV Rothemann - RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr)

Nach einer kleinen Schwächephase ist der RSV Petersberg mit dem 4:0-Erfolg vor Wochenfrist gegen Großenlüder wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. "Das war ganz wichtig, gerade für den Kopf", weiß RSV-Coach Goran Gajic, der gleichzeitig vor dem Spiel in Rothemann warnt. "Ich habe meinen Spielern verboten, von der Meisterschaft zu reden. Sie sollen sich auf das Spiel konzentrieren. Das war in den vergangenen Wochen auch unser Problem, wir haben schon im März darüber nachgedacht, wann und wo wir Meister werden könnten. Wir wissen, dass wir noch nichts erreicht haben", mahnt Gajic. Unter Umständen könnte dem RSV auch ein Unentschieden zur vorzeitigen Meisterschaft reichen, dafür darf Konkurrent Bronnzell aber nicht in Eichenzell gewinnen.

FC Eichenzell - SG Bronnzell (Sonntag, 15 Uhr)

"Wir konzentrieren uns nur auf Platz zwei und wollen mit einem Sieg in Eichenzell den Druck auf Ehrenberg aufrecht halten", sagt Bronnzells Trainer Stefan Dresel, dessen Team bei einem Spiel weniger derzeit drei Punkte Rückstand auf die Rhöner hat. Doch geschenkt wird den Bronnzellern im Derby nichts, schließlich ist es für Eichenzell am Sonntag das letzte Saisonspiel und somit auch die letzte Begegnung von Spielertrainer Dominik Möller, der sein Amt im Sommer niederlegen wird. "Trotzdem wollen wir auf dem Platz zeigen, dass wir uns den dritten Tabellenplatz erarbeitet haben und uns nicht verstecken", kündigt Dresel an, der in Eichenzell auf den wiedergenesen Alexander Ganß (Schulterprobleme) zurückgreifen kann. Dafür fehlt Mittelfeldchef Jens Keim, er weilt im Urlaub.

Autor: Max Lesser

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