Gruppenliga: Niederaula/Hattenbach siegt "verdient" in Petersberg

Bronnzell schlägt Hohenroda deutlich

27. September 2014, 18:47 Uhr

Norbert Rickert siegte mit Niederaula/Hattenbach 4:2 (2:1) beim RSV Petersberg. Foto: Max Lesser

Kleine Überraschung am Samstagnachmittag in der Gruppenliga: Der RSV Petersberg verlor sein Heimspiel am Waidesgrund gegen die SG Niederaula/Hattenbach mit 2:4 (1:2). Außerdem fegte die SG Bronnzell die FSG Hohenroda mit 5:1 (4:0) vom Rasen.

Bronnzell – Hohenroda 5:1 (4:0)

Die Bronnzeller legten los wie die Feuerwehr. Youngster Marian Weber war es, der binnen zwei Minuten die Viktoria mit 2:0 in Führung schoss. "Es war ein Sechs-Punkte-Spiel, bei dem nahezu alles funktioniert hat. Insgesamt war es ein verdienter Sieg und eine ganz starke Vorstellung meiner Mannschaft", freute sich SGB-Spielertrainer Alexander Lembcke, der das schnelle Umschalten in die Spitze seiner Mannen lobte. "Die Tendenz ist aufsteigend bei uns und wir sind bereit für den anstehenden Doppelspieltag gegen Hofbieber und Bachrain."

Tore: 1:0 Marian Weber (5.), 2:0 Marian Weber (7.), 3:0 Jens Keim (14.), 4:0 Kevin Hohmann (37.), 5:0 Mario Simonovski (47.), 5:1 Marius Schmitt (48.).
Zuschauer: 170.

Hessen Hersfeld – Großenlüder 2:1 (1:1)

In einem schwachen, aber ausgeglichenem Gruppenliga-Spiel hatten die Hessen letztlich die Nase vorne. Andre Deneke und Stephan Wiegand entschieden die Partie im Duett. "Im Spiel gab es auf beiden Seiten nur sehr wenige gute Tormöglichkeiten. Hessen Hersfeld war vor dem Tor einfach abgezockter. Ein Remis wäre gerechter gewesen", befand Großenlüders Kapitän Dominik Hohmann.

Tore: 1:0 Stephan Wiegand (10.), 1:1 Hendrik Bachmann (28.), 2:1 Stephan Wiegand (68.).
Zuschauer: 100.
Gelb-Rote Karte: Andre Deneke (Hersfeld, 90.)

Petersberg – Niederaula/Hattenbach 2:4 (1:2)

„Wenn ich die ganzen 90 Minuten nehme, dann haben wir hier verdient gewonnen“, lautete das Fazit von Niederaulas Trainer Norbert Rickert, der aber auch zugab, „dass wir schon ein bisschen Glück hatten, weil wir durch die späten Tore noch vor dem Wechsel das Spiel gedreht haben.“ Als Knackpunkt des Spiels sah Rickert den herrlichen Freistoßtreffer von Sebastian Fey an. Aus 20 Metern knallte Fey die Kugel ins Tor. „Danach war das Spiel eigentlich gelaufen. Es hat mir vor allem die Reaktion meiner Mannschaft auf den Rückstand gefallen“, so Rickert.

Tore: 1:0 Daniel Nüchter (24.), 1:1 Niklas Braun (39.), 1:2 Jonas Seitz (44.), 1:3 Sebastian Fey (56.), 1:4 Harry Braun (74.), 2:4 Boris Aschenbrücker (90.).
Zuschauer: 150.

Autor: Max Lesser

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