Gruppenliga: Osman Özlük wechselt nach Johannesberg
Starke glücklich: "Er wird jedem Gegner Sorgen bereiten"
"Wir haben in der Offensive nach der Absage von Niklas Heiliger noch einen Spieler gesucht und sind nun sehr glücklich, dass es geklappt hat. Osman passt optimal in unser Anforderungsprofil, da er immer immer den Ball haben möchte. Durch ihn sind wir noch variabler und ich bin überzeugt, dass er jedem Gegner Sorgen bereiten wird", freut sich Johannesberg-Coach Oliver Starke über die Verpflichtung des 27-Jährigen. "An dieser Stelle muss ich mich auch noch einmal beim TSV Lehnerz danken, der ihm keine Steine in den Weg gelegt hat und sich dem Spieler und uns gegenüber absolut loyal verhalten hat. Vor allem Volker Bagus muss genannt werden. Das war schon außergewöhnlich", betont Starke, der bei jenem Club seit über 20 Jahren Mitglied ist und früher selbst für den TSV die Schuhe schnürte.
Etwas überraschend kommt der Wechsel dennoch, denn noch vor knapp drei Monaten erklärte Özlük gegenüber unserem Online-Portal, dass der Wechsel zum TSV das Beste war, was ihm passieren konnte. "Dazu stehe ich auch", macht der Angreifer klar, der aber auch sagt: "Ich wollte mich im Hessenliga-Kader etablieren, das ist mir aber leider nicht gelungen. In der zweiten Mannschaft zu spielen wäre für mich auch kein Problem gewesen, aber ich möchte mit meinen 27 Jahren keinem jungen Spieler den Platz wegnehmen. Dann kam die Anfrage von Johannesberg, woraufhin ich mich mit dem Verein zusammengesetzt habe. Ich denke, wir haben eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten gut leben können, zumal ich nun ein bisschen kürzertreten möchte", so Özlük, der in vergangenen Saison viermal für das Hessenliga-, zehnmal für das Verbandsliga- (drei Tore) und viermal für das Kreisoberliga-Team (sechs Tore) des TSV Lehnerz auflief.
Trotz der Verpflichtung von Özlük wird sich am Saisonziel der SG Johannesberg nichts ändern. "Unser Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz", macht Starke klar, der eine weitere Neuverpflichtung nicht ausschließen möchte: "Grundsätzlich halten wir die Augen weiterhin offen. Nach den Millioneneinnahmen aus der zweiten Runde des Hessenpokals können wir uns sicher noch einen Kracher leisten", flachst Starke.


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