Hessenliga: Schaaf und Mistretta treffen bei Lehnerzer Arbeitssieg

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06. September 2014, 17:23 Uhr

Patrick Broschke (blaues Trikot) durfte erneut von Beginn an ran. Foto: Bernd Krommes

Hessenligist TSV Lehnerz hat am Samstagnachmittag einen ungefährdeten 2:0 (2:0)-Auswärtserfolg beim 1. FC Schwalmstadt gefeiert.

Die 300 Zuschauer im Herbert-Battenfeld-Stadion sahen ein Lehnerzer Sieg, der zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet war. Früh erarbeiteten sich die Gäste die ersten Torchancen im Spiel, allerdings waren die Abschlüsse von Leon Pomnitz und Patrick Schaaf zu ungenau. Besser machte es Schaaf in der 13. Minute, als er einen Freistoß aus 18 Meter zentraler Position in flach in die Torwartecke schoss und den TSV in Führung brachte. "Die Führung fiel zu einem sehr günstigen Zeitpunkt", freute sich der Torschütze.

Mit der Führung im Rücken ließ Lehnerz es ruhiger angehen und dominierte das Spielgeschehen. Wirklich gefährlich wurde die Heimelf nur zweimal. Erst konnte TSV-Keeper Aykut Bayar einen Flachschuss von Rolf Sattorov nur mit Mühe parieren, zwei Minuten später lenkte Bayar einen Volleyschuss von Serkan Erdem klasse um den Pfosten. Schwalmstadt schien nun besser in das Spiel zu kommen, doch schon schaltete Lehnerz einen Gang hoch. Nach herrlicher Flanke von Leon Pomnitz legte Patrick Lesser den Ball gefühlvoll auf Pierre Mistretta ab, der das runde Leder direkt ins lange Eck zum 2:0 jagte.

Die Gäste beschränkten sich darauf, das Ergebnis zu verwalten. Schwalmstadt wollte, aber konnte nicht. "Defensiv haben wir unsere Sache heute ordentlich gemacht, allerdings waren wir im Spiel nach vorne zu harmlos und nicht konsequent genug", resümierte Spielertrainer Christian Keim, der bereits in der 50. Minute mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde, nachdem er wiederholt Foul spielte. Neun Minuten später musste dann auch 1:0-Schütze Mistretta vom Feld, als er den Torwart im Strafraum anging und ihn beim eigenen Abschluss am Arm erwischte - eine fragwürdige Entscheidung, die am Spielverlauf aber nichts mehr ändern sollte.

Autor: Max Lesser

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