HSV belohnt sich für eine starke Leistung

Verbandsliga: Glatter Erfolg gegen CSC

20. August 2017, 16:45 Uhr

Maximilian Fröhlich (rechts) stand gegen David Simoneits CSC Kassel im Blickpunkt. Foto: Kevin Kremer

Weil gerade Durchgang zwei blitzsauber war, verdiente sich der Hünfelder SV im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg. Gegen das hochgehandelte CSC 03 Kassel gelang ein völlig verdienter 3:0 (0:0)-Erfolg.

Und damit hatten Trainer Dominik Weber und sein „Co“ Niclas Rehm nicht gerechnet – wie sie in der Spielanalyse zugaben: „Die Stimmung in der Kabine war ganz schlecht, die Köpfe waren unten. Ich habe zu Nici gesagt, dass wir spätestens in der 50. Minute das Gegentor kriegen“, sagte Weber, der vom Gegenteil überzeugt wurde: Denn nach der Pause legte der HSV eine blitzsaubere Leistung hin, ließ fast nichts mehr zu und erspielte sich, angetrieben durch die starken Sven Bambey und Julian Rohde, ein klares Übergewicht im Mittelfeld.

Die Chancen folgten zwangsläufig: Rohde (50.), Christoph Neidhardt (51.) und zweimal Maximilian Fröhlich (53., 66.) verpassten die Führung noch. Doch gerade als die halbe Tribüne Fröhlich einen äußerst unglücklichen Tag attestierte, drehte der Hofbieberer so richtig auf: Steffen Witzels weiter Ball, verabreitete Kevin Krieger auf der linken Seite und Fröhlich drückte die Hereingabe über die Linie. 1:0 nach 67 Minuten.

Fröhlich dreht auf – und Schuch belohnt sich

Es war der ultimative Brustlöser für den HSV, der sechs Minuten schon 3:0 in Front lag, weil Schuch doppelt traf. Erst stand Kassels Keeper Alexander Bartuli etwas zu weit vor seinem Tor und der Mittelstürmer hob den Ball über ihn, dann musste er das Leder nur noch über die Linie drücken. Beide Tore legte Fröhlich auf, der sich über beide Ohren strahlend den Applaus von halb Hofbieber abholen durfte, denn sein Heimatverein hatte zuvor gegen Hünfelds Reserve gespielt.

Die Not hatte Weber erfinderisch gemacht, denn weil in Niklas Wahl (verletzt), Manuel Kröning (angeschlagen auf der Bank) und Nils Wenzel (privat verhindert) gleich drei Außenverteidiger weggebrochen waren, stellte der HSV-Trainer auf Dreierkette um und verhalf Neuzugang Bambey zu dessen Startelfdebüt. Beides fruchtete, Hünfeld ließ nur in Minute eins eine dicke Chance durch Igor Radisavljevic zu, danach erarbeitete sich der HSV auch schon in Durchgang eins ein Chancenübergewicht, aber weder Nicolas Häusers Kopfball (5.), noch die Doppelchance des Sturmduos Schuch/Krieger sorgte für Zählbares (11.).

Ab Minute 20 ließ sich der HSV von Kassel etwas einlullen, vielleicht sorgte gerade das für die schlechte Grundstimmung in der Halbzeitpause. Doch der Fehlstart wurde abgewendet, auch das zweite Heimspiel gewonnen und somit kann Hünfeld mit gutem Gefühl ins Derby gegen Johannesberg gehen.

Die Statistik:

Hünfeld: Hosenfeld – Häuser, Trabert, Witzel – Bambey, Budenz – Neidhardt (74. Körner), Rohde, Fröhlich (77. Bublitz) – Krieger, Schuch (82. Faulstich).
CSC 03 Kassel: Bartuli – Simoneit, Metzner, Frerking, Maresca – Murawski, Reuter – Kouay (59. Matys), Käthner, Yegül (65. Azizi) – Radisavljevic (70. Müller).

Schiedsrichter: Lukas Heineck (SF BG Marburg).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (67.), 2:0 Sebastian Schuch (70.), 3:0 Sebastian Schuch (73.).

Autor: Johannes Götze

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