HSV mit desaströser Derbybilanz
Kreispokal: Seit sieben Spielen ohne Sieg gegen SVS
Steffen Witzel traf bei der 2:4-Finalniederlage im vergangenen Mai per Fallrückzieher, fehlt aber im Gegensatz zu Steinbachs Kirche Ristevski (links) diesmal. Foto:
Am 6. Mai 2015 sorgte Robert Simons Doppelpack einerseits für den bis dato letzten Kreispokal-Sieg des HSV und andererseits auch für den letzten Erfolg über den SVS. Seither vergingen sieben Pflichtspiele ohne Sieg, fünf davon gewann Steinbach. HSV-Coach Dominik Weber will dem Duell dennoch nicht zu viel Brisanz beimessen, schließlich stehe der Hessenliga-Alltag im Fokus.
Allerdings wünsche er sich schon, dass seine Mannen den Aufwind aus dem jüngsten Erfolg gegen den FC Ederbergland mitnähmen, wobei er die Mannschaft grundlegend verändern wolle. Sebastian Schuch, Sven Bambey, Nils Wenzel und Noah Quanz sollen ein Startelfmandat erhalten, dafür fallen Lukas Budenz, Steffen Witzel, Sebastian Alles und Nicolas Häuser sicher aus, auch hinter Niclas Rehm, Andre Vogt und Julian Rohde stehen Fragezeichen. „Die Spieler, die zuletzt hintendran standen, sollen zeigen, dass sie auch für die Hessenliga Gewehr bei Fuß stehen würden“, fordert Weber die zweite Reihe, aus der sich die beruflich verhinderten Jonas Hosenfeld und Sebasitan Körner nicht beweisen können.
Auf der Gegenseite ist der Kader nach wie vor recht geschröpft, heute werden zusätzlich Sebastian Bott und wahrscheinlich auch Matteo Duvnjak ausfallen. Dennoch ist SVS-Trainer Petr Paliatka heiß auf das Spiel: „Ich habe schon so oft gegen Hünfeld gespielt, und jedes Duell war besonders. Wir kennen uns untereinander, schätzen uns auch, sind aber 90 Minuten keine Freunde, um nachher wieder ein Bierchen zusammen zu trinken.“ Für sein Team ist der Termin ideal, schließlich ist Steinbach am Wochenende spielfrei. „Ich denke beim HSV wird die Liga im Fokus stehen, aber sobald der Anpfiff erfolgt wollen wir gewinnen und wollen die gewinnen“, ist sich Paliatka der Brisanz bewusst und geht von einem heißen Duell vor toller Kulisse aus.
Im Endspiel wird auf den Sieger entweder A-Ligist Wartenberg/Salzschlirf oder Kreisoberligist Eiterfeld/Leimbach warten. Dieses Spiel steigt allerdings erst im März.


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