HSV überzeugt, Soden spielt remis
Testspiele am Sonntag der Verbands- und Gruppenligisten
Hünfelder SV - SG Bruchköbel 3:2 (3:1).
„Von der Körpersprache und Aggressivität her hat das gepasst. Wir haben das Spiel bestimmt und kaum Chancen zugelassen, so langsam kristallisiert sich was heraus“, war Trainer Dominik Weber positiv gestimmt. Vor der Pause hielt Daniel Freidhof einmal stark, die Gegentore - ein umstrittener Elfmeter und ein ganz unglückliches Eigentor - waren unnötig, der HSV ließ hingegen nach der Pause noch drei beste Gelegenheiten sträflich liegen, da hätten sich Lukas Budenz, Marius Bublitz und Marek Weber in die Statistik eintragen müssen.
Hünfeld: Freidhof - Lovakovic, Trabert, Witzel, Kröning - Wenzel, Budenz - Bublitz, Rohde, Fröhlich - Schuch. Außerdem: Faulstich, Wahl, Krieger, Neidhardt, Bambey, Weber.
Tore: 1:0 Marius Bublitz (8.), 2:0 Maximilian Fröhlich (25.), 3:0 Sebastian Schuch (40.), 3:1 Ivan Jateic (45., Foulelfmeter), 3:2 Ivan Lovakovic (65., Eigentor).
Viktoria Bronnzell - SG Bad Soden 2:2 (0:1).
Verbandsligist SG Bad Soden ist im Testspiel bei Gruppenligist Viktoria Bronnzell nicht über ein Remis hinausgekommen. Bronnzell egalisierte in der heimischen Heppeau noch einen 0:2-Rückstand. „In der ersten Halbzeit waren wir das dominante Team, haben die Torchancen aber teilweise kläglich vergeben, nach der Pause haben wir aufgrund einiger Wechsel den Spielfluss verloren“, konstatierte Soden-Coach Kelvin King. Die Führung erzielte Tim Paulowitsch nach gutem Zusammenspiel zwischen Kevin Demuth und Daniele Fiorentino, vor Marco Di Marias Treffer vom Elfmeterpunkt wurde Fiorentino gelegt. Sebastian Dinov und Tim Horenkamp egalisierten später das Ergebnis, weil Bronnzell laut King „durchaus clever“ agiert habe und zuvor auch schon mit „Haken und Ösen“ zu Werke gegangen sei.
Bad Soden: Lauer; K. Paulowitsch, Demuth, Höbeler, T. Paulowitsch, Di Maria, Bräuer, Neiter, Alagic, Fiorentino, Scheller. Außerdem: Lairich, Habakzah, Krapf, Kohlhepp, Jordan.
Tore: 0:1 Tim Paulowitsch (15.), 0:2 Marco Di Maria (55., Foulelfmeter), 1:2 Sebastian Dinov (65.), 2:2 Tim Horenkamp (75.).
SV Burgwallbach/Leutershausen - SG Ehrenberg 3:0 (0:0).
Gegen den bayrischen Kreisoberligisten mussten die Rhöner den hohen Belastungen der vergangenen Wochen Tribut zollen: "Gedanklich und physisch haben wir stark müde gewirkt. Wir waren zwar überlegen und haben den Ball gut laufen lassen, aber haben vorne die Durchschlagskraft vermissen lassen und hinten drei Konter gefressen, wo wir vielleicht einfach mal das taktische Foul ziehen müssen", analysierte Ehrenbergs Spielertrainer Romeo Schäfer das Spiel und machte seinem nur mit elf Mann angereisten Team keinen Vorwurf.
Tore: 1:0 (60.), 2:0 (65.), 3:0 (75.).
SVA Bad Hersfeld - FV Felsberg 3:4 (0:3).
Gegen den Kassler Gruppenligisten war die erste Halbzeit auch schon ordentlich, allerdings war Felsberg mit drei Schüssen aufs Tor auch extrem effektiv. Nach der Pause spielte der SVA stark auf und hätte das Spiel ob einer Vielzahl an klaren Torgelegenheiten das Spiel für sich entscheiden müssen. "Schade, dass wir uns für den zweiten Spielabschnitt nicht belohnt haben. Was wir abstellen müssen, ist das Auslassen der klaren Torchancen, aber daran können wir ja noch arbeiten", war SVA-Trainer Frank Ullrich nach dem Spiel keinesfalls unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen.
Tore: 0:1 Abdullah Al-Omari (11.), 0:2 Abdullah Al-Omari (14.), 0:3 Alexander Müller (40.), 1:3 Denis Masic (67.), 2:3 Dominik Dratwa (74.), 3:3 Tim Ullrich (80.), 3:4 Sebastian Vollgraf (89.).
SG Blankenau/Stockhausen - Spvgg. Hosenfeld 1:3 (1:0).
"Blankenau/Stockhausen ist sehr engagiert zu Werke gegangen und hat auch verdient 1:0 geführt, wir haben das Spiel aber noch drehen können", erklärte Wolfgang Bleuel aus dem Hosenfelder Führungsteam das Spielgeschehen und merkte an: "Uns hat man das hohe Pensum im Training angesehen." Letztlich war es aber ein verdienter Erfolg des Gruppenligisten beim zwei Klassen tiefer beheimateten A-Ligisten.
Tore: 1:0 Christopher Erb (5.), 1:1 Leonard Müller (64.), 1:2 Benedikt Rützel (81.), 1:3 Leonard Müller (85.).


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