Jäger weiß: Es muss schon alles richtig gut laufen
Gruppenliga: Kerzell und die schwierige Mission erneuter Klassenerhalt
"Es ist so gelaufen, wie es fast zu erwarten war", so Trainer Michael Jäger, der mit seinem Team erst am sechsten Spieltag die ersten Zähler holte und so von Anfang an dem Feld hinterlief. Inzwischen ist der Kontakt zu den Nichtabstiegsrängen zumindest hergestellt. "Deswegen sind wir nach dem schlechten Start auch nicht so unzufrieden. Wir haben jetzt 12 Punkte, mit 17 hätte ich sehr gut leben können."
Und diese waren durchaus im Bereich des Möglichen. Von verschenkten Punkten spricht Jäger in Bezug auf das Spiel beim SVA Bad Hersfeld, als Kerzell überlegen war, aber dennoch als Verlierer vom Platz ging, und die Begegnung gegen Ehrenberg. Nach 2:0- und 3:2-Führung kassierte die Helvetia in der Nachspielzeit noch das 3:3.
So liegt Kerzell vier Zähler hinter dem fünftletzten Rang - der zum Klassenerhalt reichen könnte. Denn aufgrund der Konstellation in der Verbandsliga geht Jäger von vier Absteigern aus. "Es muss schon alles richtig gut laufen", meint der Coach über die erneute Mission Klassenerhalt. Dafür dürfe es keine Verletzten oder Sperren geben, der Kader sei nämlich ziemlich dünn. "Der Klassenerhalt ist nicht unmöglich, aber es wird nicht einfach", so Jäger, dem die vielen Heimspiele in der Restrunde Hoffnung machen - so gastieren unter anderem noch alle Aufsteiger in Kerzell.
Einer, der den Kerzellern ursprünglich helfen sollte, ist Mohammed Sharif. Der Wechsel des Künzellers schien bereits fix, platzte aber. "Künzell war über den Wechsel nicht so begeistert. Da haben wir gesagt, dass wir es nicht mit aller Gewalt durchdrücken wollen. Zwischen den beiden Vereinen herrscht ein gutes Verhältnis, das soll auch so bleiben", macht Jäger klar, der bislang lediglich Rückkehrer Nico Bensing (SG Distelrasen) als Neuzugang begrüßen kann.


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