Kallée wird Spielertrainer bei den Wölfen
A-Liga: 38-Jähriger ist zurück im Geschäft
„Ich kann’s selbst noch gar nicht so richtig glauben und hoffe, dass es auch nicht als Aprilscherz aufgefasst wird“, sagt Hummel und lacht. Der Vorsitzende spricht von seiner Wunschlösung auf der Trainerposition, die zukunftsweisende Züge für den Verein beinhalte. Denn Kallée solle nach Hummels Wunsch gerne eine langfristige Lösung darstellen, wenngleich er sich in Sachen Prognosen zurückhalten werde. Kallée trifft in Unterhaun auf eine extrem offensivstarke Mannschaft (58 Tore in 18 Spielen), die aber in der Defensive immer wieder Schwächen offenbart. „Daran gilt es zu arbeiten und wir werden uns dahingehend auch noch in Sachen Verstärkungen umschauen“, unterstreicht Hummel, der sich schon jetzt riesig auf die kommende Saison freut.
Bis dahin werden sich weiterhin Daniel Pfromm und Timo Lorenz um den SVU kümmern, die beiden hatten das Team vor wenigen Tagen interimistisch übernommen, nachdem sich der Verein und Karsten Walper in gegenseitigem Einvernehmen voneinander getrennt hatten. Kallée hat zwar in dieser Saison schon dreimal das Trikot des SVA Bad Hersfeld übergestreift, grundsätzlich pausiert der Torjäger aber. Als Mittelstürmer ist der seit gestern 38-Jährige beim SV Niederaula, dem SVA Bad Hersfeld und beim Hünfelder SV unvergessen, als Trainer war er zunächst für Asbachs Reserve und später für die erste Mannschaft zuständig, legte im vergangenen Jahr allerdings das Amt nieder.

