Kapitäne der Region - heute mit Marco Betz

Von langsamen Grätschen und Meinungsverschiedenheiten auf dem Platz

20. September 2017, 18:00 Uhr

Neu-Isenburgs Kapitän Marco Betz. Foto: Thomas Zöller

In unserer Kategorie "Kapitäne der Region" wollen wir euch die Spielführer der Mannschaften etwas näher bringen. Wir haben einen kleinen Fragenkatalog zusammengestellt, den uns heute Marco Betz von Hessenligist Spvgg. Neu-Isenburg beantwortet hat.

Name: Marco Betz

Spitzname(n) in der Mannschaft: /

Geburtsdatum: 11.8.1986

Im Verein seit: 1.7.2013

Bisherige Vereine: SSG Langen, Eintracht Frankfurt, Spvgg 03 Neu-Isenburg, Germania Ober-Roden, SV Darmstadt 98, Viktoria Urberach

Familienstand: ledig

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war: Gerade letzte Saison gab es viele verrückte Spiele. Zum Beispiel das Spiel gegen Kalbach. Wir haben nach 30 Minuten 0:3 zurückgelegen und am Ende noch 4:3 gewonnen. Aber das zweite Relegationsspiel zur Hessenliga gegen den SSV Sand war sicherlich DAS Highlight. Nach 25 Minuten lagen wir 0:1 zurück. Wir hatten quasi keine Chance und wenig hat für uns gesprochen. Aber in der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel komplett gedreht und wir haben uns dann in einen Rausch gespielt und 5:1 gewonnen, was zum Aufstieg gereicht hat.

Mein bester Feind am Fußballplatz ist Lazar Kacarevic. Einer meiner besten Freunde und (zum Glück) jahrelanger Teamkollege! Aber das ein oder andere Mal waren wir auf dem Platz unterschiedlicher Meinung, was wir uns gerne mitteilen.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Mario Marx schon immer mal sagen: Mario, lass mir bitte die Bälle mit dem Außenrist weg...!

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft definitiv Mario Rhein hin. Langsamer und effektiver grätscht niemand ;-)

Ich bin zum Kapitän bestimmt worden.

Das Tor ist bei mir hängengeblieben: Mein erstes Hessenliga-Tor. Das war 2009 für Viktoria Urberach im Derby gegen meinen früheren Verein Germania Ober-Roden.

Das wollte ich meinen ehemaligen Trainern schon immer mal sagen: Ich hatte bisher sehr viel Glück mit all meinen Trainern! Von allen konnte ich einiges lernen und mich entwickeln.
Bei Thomas Epp hat man gemerkt, dass er Spieler unter Felix Magath war...

Wenn ich traurig bin, dann bringt mich meine Familie auf andere Gedanken.

Mein Lieblingsverein ist: Eintracht Frankfurt

Dafür schalte ich abends den Fernseher ein: Fußball

Und deswegen mach ich ihn aus: Schlafen oder wenn die Eintracht verloren hat.

Wenn du dir einen Spieler für deine Mannschaft wünschen könntest, wer wäre dass: Pierre Groh, da er immer absolut alles gibt und Dinge klar benennt. Außerdem ist er für jede Mannschaft auch abseits des Platzes eine Bereicherung.

Kommentieren