Kaufmann will Marköbel nicht auf die leichte Schulter nehmen
Gruppenliga Frankfurt Ost: Klein-Krotzenburg empfängt kriselnde Gäste
Germania Klein-Krotzenburg - SG Marköbel (Mittwoch, 19 Uhr)
Klein-Krotzenburgs Trainer Wolfgang Kaufmann möchte den Gegner aus Marköbel aber aufgrund der Negativserie auf keinen Fall unterschätzen: "Marköbel hat die letzten zwölf Jahre seine Gruppenligatauglichkeit unter Beweis gestellt. Sie haben sich sogar einmal durch ein Tor in der Nachspielzeit am letzten Spieltag vor dem Abstieg gerettet. Ich kenne die Jungs aus Marköbel gut. Sie sind schwer zu bespielen und lassen sich nicht durch so eine Negativserie unterkriegen. Deshalb dürfen wir den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen", warnt der Germanen-Coach vor den Gästen.
Was aber nichts daran ändert, dass sein Team nach sieben Spielen ohne Niederlage mit viel Selbstvertrauen auf den Kunstrasenplatz einlaufen wird. Klein-Krotzenburg verlor bislang nur ein Spiel, nämlich bei Spitzenreiter Türk Gücü Hanau (1:3). Daheim sind die "Kaufmann-Jünger" zwar ohne Niederlage, mussten aber neben einem Sieg auch drei Unentschieden hinnehmen. Besser läuft es für die SG aber auswärts, denn da gelangen schon vier Auswärtssiege. Neben den Dreiern beim Tabellenletzten FSV Bad Orb und den in den Tabellenkeller abgestürzten Traditionsklub FC Hochstadt gab es auch einen knappen Sieg beim starken Aufsteiger 1. FC Langen und einen Überraschungssieg beim hoch gehandelten JSK Rodgau.
"Wir wollen unseren mit 18 Punkten guten Start verbessern, obwohl wir personell etwas gebeutelt sind. Ich bin immer guter Dinge", ist Kaufmann optimistisch. Gegner Marköbel startete mit dem 7:1-Sieg am ersten Spieltag beim FC Hochstadt furios und musste dann sieben Niederlagen in acht Partien hinnehmen. Nur beim Hessenliga-Rückzieher Sportfreunde Seligenstadt gelang der Mannschaft von Trainer Wolfram Rohleder ein 2:0-Sieg. "Wir haben auch in Großkrotzenburg kein schlechtes Spiel gemacht. Wir sind in Klein-Krotzenburg Außenseiter und wittern auch unsere Außenseiterchance. Es wird schwierig, aber auswärts fühlen wir uns wohler. Jede Serie geht mal zu Ende und wir haben da nichts zu verlieren", zeigt sich auch Marköbels Medienvertreter Luca Topitsch guter Dinge.
Vor heimischer Kulisse konnte die SG bislang noch gar keinen Punkt holen, mit den beiden Auswärtssiegen sind nun immerhin sechs Punkte auf dem Konto. Bei möglichen sechs Absteigern in dieser 18er Liga aber zu wenig, um die Abstiegszone zu verlassen. Deswegen müssen dringend mehr Punkte gesammelt werden, das weiß auch Topitsch: "Wir müssen zusehen, dass wir konstanter punkten. Personell sieht es gut aus, bis auf Naumann sind alle Mann an Bord".


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