Kelsterbach will die Lethargie abschütteln
Verbandsliga Mitte: Verfolgerduell in Zeilsheim
Kelsterbachs Coach Ralf Horst ist mit seinem Team zuhause noch ohne Punktverlust. Foto: Marcel Lorenz
SV Zeilsheim – FSV Fernwald (Freitag, 20 Uhr)
„Das ist wieder ein sehr schwerer Gegner. Die Mannschaft hat in den letzten Tagen aber sehr gut trainiert und ist gewillt, ein anderes Gesicht zu zeigen als letzte Woche. Von daher wird das sicherlich ein gutes Spiel. Beide Mannschaften sind gut gestartet und haben erst eine Niederlage - das wird ein ordentliches Kräftemessen", äußert sich SV-Trainer Sascha Amstätter, der nach der ersten Nullnummer in Eddersheim eine Rückkehr in die Erfolgsspur forciert, vorab. Beim qualitativ stark besetzten Gegner gelte es, so Amstattäer, „volle Konzentration“ zu wahren und insbesondere FSV-Leistungsträger Denis Weinecker (vier Saisontore) auf dem Schirm zu behalten.
Nikolai Pyatt, Serhan Karabas und Raisi Zalla plagten sich in dieser Woche mit Erkrankungen rum, ihr Einsatz im SVS-Dress ist vorab noch fraglich. Im Urlaub weilt zudem noch Defensiv-Recke Julian Simon.
Viktoria Kelsterbach – SSV Langenaubach (Samstag, 15.30 Uhr)
Nach dem 1:1-Remis gegen den TSV Bicken in der Vorwoche, erhofft sich Viktoria-Coach Ralf Horst diesmal eine Leistungssteigerung: „Wir müssen da wieder alle Zweikämpfe richtig angehen. Und ich erwarte im Vergleich zum letzten Samstag, dass wir die Lethargie wieder etwas abschütteln. Ich möchte wieder an den vorausgegangenen drei Heimspielen anknüpfen.“
Zuhause wahrt der Hessenliga-Absteiger nach wie vor eine weiße Weste, am Sonnabend kann Trainer Horst zudem wieder aus dem personellen Vollen schöpfen. Auch Leo Hasenstab und Atay Koustar kehren in das Aufgebot zurück.
Germania Schwanheim – FV Biebrich (Sonntag, 15 Uhr)
„Personell wird es von Woche zu Woche schlimmer“, lauten die wenig erfreulichen Nachrichten von Germania-Trainer Tomas Pelayo vor dem nächsten Heimauftritt gegen Biebrich. So fehlt unter anderem der nach wie vor verletzte Stammtorhüter Fabio Begher, Top-Goalgetter Fabian Pfeifer laborierte zudem in dieser Woche an einer Erkältung – sein Einsatz war zuletzt noch nicht spruchreif. „Ich hoffe ansonsten, dass noch zwei, drei dazustoßen, aber es sieht nicht gut aus“, meint Pelayo, der dennoch nach drei Folgeniederlagen unbedingt wieder punkten möchte. Ein Zähler, so der Trainer, sollte es mindestens sein, ehe man sich in ein spielfreies Wochenende rettet. Den FV Biebrich schätzt Tomas Pelayo indes als eine „der stärksten Mannschaften der Klasse“ ein.
Punkten möchten freilich auch die Wiesbadener, die am Sonntag wieder auf die Dienste des zuletzt beruflich verhinderten David Schug zurückgreifen können. „Wir kennen Schwanheim und wissen, dass die gute Fußballer in ihren Reihen haben“, nimmt FV-Trainer Nazir Saridogan den kommenden Auswärtsgegner nicht auf die leichte Schulter. Dennoch hält der Coach nach drei Spielen ohne Niederlage fest: „Wir gehen da mit breiter Brust raus und wollen natürlich gewinnen - wissen aber auch um die Stärke des Gegners.“
FV Breidenbach – SG Oberliederbach (Sonntag, 15 Uhr)
Nachdem die SG Oberliederbach erst am Mittwochabend den FC Eddersheim aus den Kreispokal geschossen hat, möchte Sie auch in der Liga den zweiten Dreier in Folge einfahren. „Man kennt den Gegner aus den letzten Jahren, ich habe ihn dieses Jahr aber noch nicht beobachten können. Wenn man aber schaut, wer das so aufläuft, dann ist klar, dass man das Augenmerk vor allem auf Stürmer Felix Baum legen muss - mit dem steht und fällt bei Breidenbach alles“, sagt SG-Trainer Asad Ahmad vorab. Wieder aus dem Urlaub zurückgekehrt ist Alper Özdemir, auch der zuletzt wegen Krankheit pausierende Niklas Wagner steht Ahmad wieder zur Verfügung.
FSV Braunfels – FC Eddersheim (Sonntag, 15 Uhr)
„Der Gegner ist natürlich ein altbekannter. Wir haben uns in Braunfels nie leicht getan, auswärts haben wir da durchaus die eine oder andere Niederlage erlebt. Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft und das wird ein schweres Spiel - aber wir wollen auch drei Punkte holen“, formuliert Erich Rodler (Sportlicher Leiter FC Eddersheim) die Zielsetzung für die nächste Dienstreise. In der Liga feierte der FCE zuletzt drei Siege in Serie, insbesondere mit den bislang erst fünf Gegentreffern aus fünf Partien gibt sich Rodler zufrieden: „Das sieht momentan ganz gut aus, das stimmt mich alles ganz positiv.“
(cn)


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