KOL Mitte: Alex Körbel zurück auf der Fußballbühne

Stürmer will MiRoBa mit allen Mitteln unterstützen

17. März 2015, 20:30 Uhr

Den Tennisschläger wieder gegen die Fußballschuhe getauscht: Alexander Körbel.

Wer am Sonntag aufmerksam die Statistik des KOL-Mitte-Schlagers Michelsrombach/Rudolphshan gegen Schlitzerland (5:3) las, wurde bei einem Namen sicherlich ein wenig stutzig: Alexander Körbel schlich sich beim Gastgeber unter die Torschützen. Eigentlich, so dachten viele, hätte der 32-Jährige seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt und sich voll und ganz dem Tennis gewidmet.

Stimmt aber nicht, denn auch den Fußball hatte er nie abgeschrieben, schon vor der Winterpause kam er regelmäßig in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Jetzt habe ihn das Fußballfieber aber endgültig wieder gepackt: "Ich habe die Vorbereitung voll durchgezogen, habe gesehen in welcher Not die Mannschaft steckt und was sie eigentlich für ein Potenzial hat. Ich will helfen", erklärt Körbel, der sich mit Interimstrainer Sascha Decher prima versteht und sich so gar nicht erst überreden lassen musste. Gegen Schlitzerland traf er im zweiten Spiel gleich das erste Mal und rückte in der zweiten Halbzeit sogar von seiner Lieblingsposition an vorderster Front ab: "Ich kann ja auch ein bisschen was am Ball und habe eine ganz gute Übersicht, da habe ich mich ein bisschen zurückfallen lassen. Im Sturm fühle ich mich aber nach wie vor am besten aufgehoben", erklärt der gebürtige Michelsrombacher, der auch schon für den Hünfelder SV und den SV Steinbach die Schuhe schnürte.

Beim SVS gemeinsam mit Romeo Schäfer, der just im Sommer die Spielgemeinschaft übernehmen wird: "Romeo ist ein guter Freund von mir. Außerdem ist er ein richtig guter Kicker. Es freut mich sehr, dass er hier Trainer wird. Er hatte beispielsweise mit Ante Markesic schon richtig gute Trainer, er kann in der KOL sicherlich was bewirken", freut sich Körbel auf seinen zukünftigen Trainer, denn auch er wird nächstes Jahr noch in Michelsrombach spielen: "Ich möchte auch Romeo mit allen Mitteln unterstützen." Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für die Spielgemeinschaft, die dank eines klasse Restrundenstarts alle Trümpfe in Sachen Klassenerhalt in der Hand hält.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren