Großteil des TSV-Kaders schon fix

Kratz wird Röhrigs Nachfolger

29. Dezember 2021, 16:30 Uhr

Der alte und der neue Trainer: Marc Röhrig (Nummer 27) hört als Spielertrainer beim TSV Rothemann auf. Daniel Kratz indes übernimmt. Foto: Kevin Kremer

Der TSV Rothemann stellt sich gezwungenermaßen neu auf der Trainerposition auf. Marc Röhrig stellt sein Amt im Sommer zur Verfügung, der etatmäßige Kapitän Daniel Kratz übernimmt beim Süd-Kreisoberligisten.

Es hatte sich schon länger angedeutet, dass beim TSV eine Änderung bevorsteht. Röhrig ist arbeitsbedingt stark eingeschränkt, die Zeit fehlt schlicht um vernünftig eine Mannschaft zu betreuen. "In einem langen Gespräch hat er die Gründe geschildert und deshalb ist es vollkommen verständlich. Wenn Marc etwas macht, möchte er es richtig machen", sagt Oliver Schäfer, Rothemanns Sportlicher Leiter, über den 28-Jährigen, der mit einem Spielerengagement beim SV Buchonia Flieden in Verbindung gebracht wird.

Nach einer externen Lösung hat sich der Club nicht umgesehen, sondern auf eine bewährte Kraft gesetzt. Kratz ist seit 2019 im Verein und als Kapitän der Turm in der Defensive. "Mit ihm war es eine zügige Geschichte. Wir haben uns zusammengesetzt, rund 24 Stunden später hat er grünes Licht gegeben. Daniel ist mit 31 Jahren in einem super Alter, hat das Ansehen im Team und kennt die Abläufe. Dass er erst mit der Familie alles abklären musste, gehört dazu", schildert Schäfer.

Während Kratz als Spieler der Wolf auf dem Rasen sein soll, wird er von außen auf den bisherigen Co-Trainer Lars Hohmann bauen können. Als beste und schnellste Lösung beschreibt Schäfer das neue Gebilde, weshalb sich die TSV-Verantwortlichen nun um den neuen Kader kümmern können. Bereits 14 Zusagen gibt es aus der Mannschaft, es passe innerhalb ohnehin alles. "Wir basteln nun noch etwas. Im Fokus steht jedoch die Aufstiegsrunde. Wir haben weniger Verletzte als in den zurückliegenden Monaten und wollen deshalb alles geben, um Lütter noch abzufangen. Wir möchten reingrätschen und sie nervös machen. Fakt ist, dass beiden Teams die Meisterschaft zu gönnen wäre. Schade, dass nur ein Team den Gang in die Gruppenliga antreten kann", blickt Schäfer voraus.